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Donnerstag, 22. September um 15.15 Uhr - 20/09/05

Treibhäuser der Zukunft

Kein Frontaluntericht, kein Lernen im 45-Minuten-Takt und individuelle Förderung. So geht Schule in den "Treibhäusern der Zukunft". Die Dokumentation porträtiert Schulen, die den herkömmlichen Schulalltag grundsätzlich umstrukturiert haben und damit große Lernerfolge erzielen.

Dokumentation, Deutschland 2005, Erstausstrahlung

"Treibhäuser der Zukunft" ist ein Film, der die Herzen all derer höher schlagen lässt, die selbst unter der Schule gelitten und von einem Ort geträumt haben, an dem Lernen Freude macht. Der Hamburger Autor und Regisseur Reinhard Kahl hat solche Schulen gesucht - und er hat sie gefunden. "Treibhäuser der Zukunft" stellt Schulen vor, die "einen anderen Umgang mit der Zeit" pflegen, wie er sagt. Diese Lernorte können Vorbild sein für die individuelle Förderung in einer heterogenen Lerngruppe - sei es in einem gegliederten Schulsystem oder in einer Gemeinschaftsschule. Die porträtierten Schulen haben nicht nur den 45-Minuten-Takt der Schulstunden außer Kraft gesetzt, sondern den Schultag grundsätzlich anders strukturiert. Die Dokumentation zeigt zum Beispiel Kinder und Jugendliche, die hingebungsvoll allein oder gemeinsam mit ihrem Lernmaterial beschäftigt sind.

Er lässt Lehrer zu Wort kommen, die keine Einzelkämpfer sind, sondern sich bewusst für einen anderen Unterricht samt der damit verbundenen Mehrarbeit entschieden haben; Pädagogen, die jeden einzelnen Schüler als Individuum, mit all seinen Stärken und Schwächen, respektieren und individuell fördern.

Diese Schulen sind keine traditionellen Belehrungsanstalten. In ihnen soll Lernen eine nachhaltige Wirkung haben - auf die kognitiven Leistungen der Schüler, auf ihre Fähigkeiten und auf ihre Bereitschaft, Probleme zu lösen.

Erstellt: 20-09-05
Letzte Änderung: 20-09-05