- Synopsis
Der Animationsfilm Quercus versucht erfolgreich, dem endlichen Charakter des menschlichen Seins die unendliche Energie der Natur gegenüberzustellen. Da auch die Sprache unabdingbar mit dem Menschen verbunden ist, kommt diese Gegenüberstellung ohne jeglichen Dialog aus.- Zum Film
Um die Ambivalenz zu verdeutlichen, übernimmt eine Eiche die Rolle des stummen und doch aussagekräftigen Protagonisten. Farbigkeit und Geschwindigkeit der Animation verdeutlichen die Unterschiede in beiden Existenzen. Da eine extremlange Zeitspanne animatorisch dargestellt werden muß (die ca. 2000 Lebensjahre des Baumes) wird in Quercus eine ungewöhnliche Technik verwendet um eine Komprimierung der Zeitgeschichte zu erhalten. Bei dieser Technik handelt es sich um die gezeichnete Stopmotion-Animation welche gekennzeichnet ist durch zwei Ebenen der Darstellung (1. das eigentliche Wachstum der Eiche, 2. die Geschehnisse in ihrer Umwelt), bei denen unterschiedlichen Rhythmen verwendet werden.
Nach mehreren Kurzfilmen, darunter Wind, der stiller wird (1996), Panther (1998), dem mehrfach preisgekrönten Tagebuch (2000) und Faces (2002), ist Quercus Vuk Jevremovics jüngster Film. .................
Quercus
Kurzfilm, Deutschland 2004
BR, Dolby, 11 Min.
Regie: Vuk Jevremovic
Drehbuch: Vuk Jevremovic
Kamera: Bernd Weidner
Musik: Sestan Sebastian
Animation: Vuk Jevremovic
Ton: Hartmut Grawe
Produktion: BR/ARTE
Produzent: Vuk Jevremovic
(Wiederholung 24. November 2004)







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