
Rot eingezeichnet sind diejenigen Staaten, in denen die Rassentrennung in den 1950er-Jahren noch gesetzlich verankert war und Schwarze nicht wählen durften. Sie entsprechen den Konföderierten Staaten im Sezessionskrieg, zuzüglich der Grenzstaaten Kentucky und Missouri. Die Abschaffung der Segregation führte zu gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Alabama (die Stadt Birmingham bekam den Spitznamen „Bombingham“), aber auch in einigen Ghettos nördlicher Städte, z.B. Chicago.
In den 1960er-Jahren ging die Regierung angesichts des Umfangs und der starken Medienpräsenz der Bürgerrechtsbewegung gegen die Segregation vor: 1964 verbot der Civil Rights Act jegliche Diskriminierung und die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen, 1965 setzte der Voting Rights Act Beschränkungen des Wahlrechts außer Kraft. Alle Schwarzen waren fortan vollwertige amerikanische Staatsbürger.
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