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ARTE erinnert an das dunkle Kapitel der Sklaverei und stellt Persönlichkeiten ins Licht, die mit Mut und Engagement für Freiheit und Gleichheit eintraten. Was ist geblieben von Kings Traum eines Amerikas ohne Rassenbarrieren? Wie leben Schwarze und Weiße heute in den USA zusammen?

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ARTE erinnert an das dunkle Kapitel der Sklaverei und stellt Persönlichkeiten ins Licht, die mit Mut und Engagement für Freiheit und Gleichheit eintraten. Was (...)

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Mit offenen Karten - 30/05/08

13 Staaten halten an der Rassendiskriminierung fest

1865 wurde die Sklaverei in den USA abgeschafft und ein Jahr später den Schwarzen die Bürgerrechte gewährt. Doch die 13 Staaten des Süden hielten sich nicht an diese Bestimmungen, vielmehr betrieb man hier eine systematische Politik der Segregation, der gesellschaftlichen Trennung von Farbigen und Weißen.




Rot eingezeichnet sind diejenigen Staaten, in denen die Rassentrennung in den 1950er-Jahren noch gesetzlich verankert war und Schwarze nicht wählen durften. Sie entsprechen den Konföderierten Staaten im Sezessionskrieg, zuzüglich der Grenzstaaten Kentucky und Missouri. Die Abschaffung der Segregation führte zu gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Alabama (die Stadt Birmingham bekam den Spitznamen „Bombingham“), aber auch in einigen Ghettos nördlicher Städte, z.B. Chicago.

In den 1960er-Jahren ging die Regierung angesichts des Umfangs und der starken Medienpräsenz der Bürgerrechtsbewegung gegen die Segregation vor: 1964 verbot der Civil Rights Act jegliche Diskriminierung und die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen, 1965 setzte der Voting Rights Act Beschränkungen des Wahlrechts außer Kraft. Alle Schwarzen waren fortan vollwertige amerikanische Staatsbürger.

In Kooperation mit dem Magazin



Erstellt: 30-05-08
Letzte Änderung: 30-05-08