Regie: Fu Qiong
September 2005: 48 Jahre nach seiner Zerstörung steht das Yongdingmen-Tor wieder an seinem ursprünglichen Platz im äußersten Süden der Pekinger Zentralachse. Der Wiederaufbau des Tors war eines der wichtigsten Projekte, das den humanitären Geist der Olympischen Spiele 2008 belegen soll. Doch in China entbrannte ein heftiger Streit darüber, ob es sich überhaupt lohne, ein so lange verschwundenes historisches Denkmal nachzubauen - und warum es überhaupt zerstört wurde.
Die Dokumentation zeichnet die gesamte Rekonstruktion des Yongdingmen-Tors nach und befragt Menschen, die eine besondere Beziehung zu diesem Denkmal haben: einen Ingenieur, der das Originaltor restaurierte und es dann mit abreißen musste, einen Journalisten, der zehn Jahre lang die Geschichte der Pekinger Stadttore erforschte, einen Teilnehmer der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV), der sich jahrelang für den Wiederaufbau des Tores einsetzte, einen Experten für kulturelle Überreste und klassische Architektur, der auf die originalgetreue Nachbildung achtete, Spezialisten für die beim Wiederaufbau verwendeten neuen Technologien und schließlich den Architekten und Architekturhistoriker Liang Sicheng (1901-72), der die Rekonstruktion entscheidend vorantrieb.







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