In den vergangenen Jahren wurde Polen mehrfach wegen seiner Homophobie gerügt. Eine Lektion in Kunstgeschichte anhand des Themas homosexuelle Erotik - das ist eine Revolution in den ehrwürdigen Mauern des Nationalmuseums. Ein Teil der Exponate stammt aus Sammlungen, bei den anderen handelt es sich um Werke zeitgenössischer Künstler aus Osteuropa.
Bislang plant die nationalistisch geprägte konservative Partei keine Gegenveranstaltung. Doch als die Ausstellung bekannt wurde gab es heftige Kritik. Die dem verstorbenen Präsidenten Katschinski nahestehende Wochenzeitung Gazeta Polska bedauert die Haltung des Musems.
Das Volk sprich Publikum scheint jedoch Interesse zu zeigen. Seit der Ausstellungseröffnung (vor einer Woche) kommen doppelt so viele Besucher wie üblich.
Ausstellung
Ars Homo Eroticavom 11. Juni bis zum 05. September 2010
Nationalmuseum - Warshau







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