Die jungfräuliche Patricia, Tochter eines US-Senators, wird von dem charismatischen Menschenfänger Dorian zum Eintritt in die Sekte "Kinder des Lichts" verführt. Was sie nicht weiß: Im Liebescamp zwingt die Sektenführerin in Gestalt von Erotikdarstellerin Laura Gemser, die Hippie-Community zum Dauersex für Geld ...
Sonne, Strand und schöne Männer: Die junge Senatoren-Tochter Patricia freut sich auf den Sommerurlaub in Griechenland mit ihrem Daddy. Gleich nach der Ankunft fällt ihr der engelsblonde Hippie Dorian ins Auge, der am Strand die Menschen um sich schart und für die geheimnisvolle Sekte "Kinder des Lichts" wirbt. Beim Liebescamp ist eine sexy dunkelhäutige Schönheit die Sektenführerin, die "Göttliche". Ihre "himmlische" Mission: Knackige Frauen und Männer anwerben und sie zugunsten der Sekte anschaffen lassen. Wer sich weigert oder sich von ihr abwendet, wird von dem muskelbepackten, schnurrbärtigen Vollstrecker "Tanga" ausgepeitscht oder in einen Abgrund geworfen.
An verschwitzten Schlägereien, Gruppenorgien, lesbischem Sex und Entjungferungsritualen fehlt es in diesem Trashfilm der frühen 80er Jahre nicht. Begleitet wird der griechische Reigen von Christian Anders' Musik mit Ohrwurm-Potential, die uns etwa bei musicalreifen Choreographien auffordert: "Give up yourself to an everlasting love, love, love, love". Witziger Softporno des Schlager-Gurus Christian Anders mit viel Action und Urlaubsgefühl.
Dieser erotische Trashfilm lebt neben viel nacktem Busen von der Virtuosität zweier Personen: Christian Anders in Gestalt von Dorian und Laura Gemser als die "Göttliche".
Christian Anders (eigentlich Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo) hatte eine vielseitige Karriere: Er begann als Elektroinstallateur, bildete sich zum Karatelehrer fort, orientierte sich dann zum Schlagerstar, Schauspieler und Regisseur um, bevor er schließlich Sektenguru wurde. Der Film im Sekten-Setting profitiert von diesen schillernden Facetten durch die vielen Schlager und zackigen Kampfszenen. Zum ersten Mal führte Anders im Mafia-Karate-Actionfilm "Die Brut des Bösen" (1979) Regie. "Die Todesgöttin des Liebescamps" war seine letzte Regiearbeit, bevor er sich dem Verfassen spiritistischer Literatur widmete.
Laura Gemser gilt als Erotik-Ikone der 70er und 80er Jahre. Sie wurde vor allem mit der Reihe "Black Emmanuelle" des Regisseurs Joe D'Amato bekannt und besticht im Film nicht nur durch ihren exotischen Körper, sondern auch durch ihr überzeugend besessenes Schauspiel.
Ihre Meinungen
3 Kommentar(e)
Synchro | kinofilmfan
17.07.2010 - 09:54
arte strahlte die Kinosynchro aus.
Liebe arte-Redaktion, | BB
10.07.2010 - 13:39
dieser Film war weder witzig, noch actionreich, noch sorgte er für ein Urlaubsgefühl. Dieser Film war vor allem eines - nämlich ziemlich doof. :)
Synchro | Tanga
10.07.2010 - 09:57
Wie auch schon beim ersten Schauen war es auch diesmal wieder ein Genuss. Aber: Kann es sein, dass ich vor Jahren im Kino eine anderen Synchron-Version gesehen habe? Weiß da jemand Bescheid? Give up yourself to an everlasting love! Tanga
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