Das schwere Edbeben in Japan am 11. März war eine gewaltige Naturkatastrophe, doch mindestens genauso katastrophal sind die möglichen Auswirkungen des Reaktorunglücks in Fukushima, ausgelöst durch die Flutwelle nach dem Beben. Die Betreiberfirma und die Behörden bekommen die Lage nicht unter Kontrolle, die zunächst stoisch reagierenden Japaner sind zunehmend beunruhigt. Das Beben vom 11. März war eines der fünf schwersten, das seit Beginn der Messungen registriert wurde, es erreichte neun Punkte auf der Richterskala. Die Zahl der Todesopfer ist noch unklar. Zehntausende Menschen werden noch vermisst. Japan kämpft mit den Folgen der Mega-Katastrophe: Lebensmittel, Strom und Benzin werden knapp, in den betroffenen Gebieten auch Trinkwasser. Hunderttausende sind auf der Flucht.
ARTE Journal
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