In Leipzig hat die Buchmesse begonnen. Gastland ist dieses Jahr Serbien. Nach den langen Kriegsjahren und dem Zerfall Jugoslawiens hatten es serbische Schriftsteller schwer auf dem westlichen Buchmarkt. Das soll sich jetzt mit der Leipziger Buchmesse ändern. Über 30 Titel aus Serbien erscheinen dieser Tage in deutscher Übersetzung. Eine der spannendsten Neuentdeckungen ist Sreten Ugricic, der sich in Deutschland einfachheitshalber als Sreten präsentiert. Doch auch wenn er den Lesern seinen Nachnamen erspart, mit seinem Roman „An den unbekannten Helden" macht er keine Zugeständnisse. Er zeichnet ein düsteres Bild seiner Heimat. Thomas Wedemann hat Sreten getroffen.
Die Leipziger Buchmesse ist ja stets auch das Startsignal in den literarischen Frühling. Unser Autor Sven Waskoenig nimmt dies zum Anlass für seine Lese-Tipps zum Auftakt der Buchsaison 2011.
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