Von Gwenlaouen Le Gouil und Jean-Laurent Bodinier – ARTE GEIE / Cargo Culte – Frankreich 2007
Video - 37'50![]() | |
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Bis heute hat diese Marionetten-Regierung selbst in der Hauptstadt Mogadischu noch immer die Lage nicht im Griff. So gibt es dort regelmäßig Kämpfe zwischen nationalistischen Widerstands- kämpfern und islamistischen Kämpfern auf der einen Seite und den Milizen der Regierung und der äthiopischen Armee auf der anderen. Letztere bombardieren dann ebenso regelmäßig die aufständischen, nördlichen Viertel von Mogadischu.
Es herrscht ein Exodus im Land: Seit dem Wiederaufflammen der Gewalt haben allein im letzten Jahr 500.000 Menschen das Chaos der Hauptstadt verlassen. In den letzten Monaten nun versuchen Somalis verstärkt, quer über den Golf von Aden in den Jemen zu gelangen. Eine riskante Überfahrt von zwei bis drei Tagen, zu 120 Menschen in einem viel zu kleinen Boot. 150 Dollar verlangen Schlepper für das Übersetzen. Laut Vereinten Nationen sollen 2007 allein 50.000 Menschen die Flucht versucht haben.
Die Reportage in Form eines Reisetagebuches sucht zu erklären, was Frauen, Kinder und Alte in ihrer Verzweiflung dazu treibt, noch eher die gefahrvolle Flucht über See zu wagen, als in den Ruinen ihres Landes überleben zu wollen.
Exklusiv-Interview mit ARTE Reporter Gwenlaouen Le Gouil, der während der Dreharbeiten in Somalia von bewaffneten Banditen entführt wurde.
Geschichte SomaliasSomalia-Karte: © Wikipedia, Wikimedia Commons, GNU Free Documentation License









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