Veit Helmer ist bekannt als einer, in dessen Filmen kaum gesprochen wird. In seinem Debutfilm "Tuvalu" gab es keinerlei Dialoge. In seinem neuesten Film "Absurdistan", dem dritten abendfŸllenden Spielfilm des 1968 in Hannover geborenen Regisseurs wird ein bisschen mehr gesprochen, aber deutlich weniger als in einem herkšmmlichen Film. Bilder sind seine StŠrke, eine ganz und gar emotionale Filmsprache. Damit hat er international Erfolg.Für "Absurdistan" ließ Veit Helmer in 28 Ländern Darsteller casten, tatsächlich engagierte er dann sein Team aus 18 Ländern. Wo sich so viele Sprachen, Kulturen und Landesgrenzen miteinander vermischen, da entsteht sein nicht mehr eindeutig lokalisierbares Kino, in einem unbestimmten Land. "Absurdistan" läuft diese Woche Donnerstag in 40 deutschen Kinos an. Veit Helmer erhielt dafür den Spezialpreis der Jury des Bayrischen Filmpreises 2007, weil er, so die Begründung der Jury "zu den ungewöhnlichsten, phantasievollsten und leidenschaftlichsten Filmemachern in Deutschland gehört".
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