Ahmadou Kourouma blickt auf ein bewegtes Leben zurück: Als Rädelsführer wurde er von der Schule verwiesen, in die französische Armee eingezogen und wegen politischer Aktivitäten von 1950 bis 1952 nach Indochina versetzt. Anschließend ging er zum Studium nach Frankreich. Als die Elfenbeinküste 1960 die Unabhängigkeit erlangte, kehrte er zurück und arbeitete als Dolmetscher, Journalist und Versicherungsmathematiker. Nach der Machtübernahme durch den Diktator Félix Houphouet-Boigny schloss er sich der Opposition an und musste das Land verlassen.Im algerischen Exil erschien 1968 sein erster Roman "Der schwarze Fürst". 1973 verfasste er ein Theaterstück, das ihm weitere 20 Jahre Exil einbrachte. 1990 veröffentlichte er "Monnè, outrages et défis" (Monnè, Beleidigungen und Herausforderungen), das Porträt eines afrikanischen Königs zur Zeit der vorrückenden französischen Kolonialarmee gegen Ende des 19. Jahrhunderts. 1999 folgte sein dritter Roman "Die Nächte des großen Jägers". Seit 1993 lebt Ahmadou Kourouma wieder in Abidjan an der Elfenbeinküste. In seinem jüngsten Roman "Allah muss nicht gerecht sein" beschreibt er das Schicksal des Kindersoldaten Birahima.








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Animation: Wenn die Worte von Ahmadou Kourouma sich beleben...
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