
80.000 Jahre vor unserer Zeit: Neandertaler überfallen einen Stamm der Ulam, der in einer Höhle lebt. Dabei wird dieser Homo-Sapiens-Stamm beinahe ausgerottet. Nur einige Überlebende können sich in die nahen Sümpfe retten. Dann passiert ein weiteres Unglück: Der Korb mit der Glut für das überlebenswichtige Feuer fällt ins Wasser. Wenn kein Ersatz gefunden wird, bedeutet dies den Tod für die Sippe. Denn Feuer schützt vor wilden Tieren und vor Kälte.Da die Ulam noch nicht in der Lage sind, Feuer zu entzünden, werden drei junge Männer in die Wildnis geschickt. Sie sollen nach brennendem Feuer oder Glutnestern suchen. So machen sich Naoh, Amoukar und Gaw auf einen beschwerlichen Marsch. Sie begegnen Säbelzahntigern und Mammuts. Sie müssen gegen die Krieger anderer Stämme kämpfen und gegen eine Gruppe von Kannibalen, die ein junges Mädchen namens Ika gefangen halten.
Den drei Männern gelingt es, Ika zu befreien und mit ihr zu fliehen. Und auch die lang gesuchte Glut finden sie schließlich. Auf dem Rückweg zu ihrem Stamm kommen sich Naoh und Ika näher und entdecken eine neue Dimension in den Beziehungen des Homo sapiens. Sie verlieben sich und erleben die ersten ursprünglichen menschlichen Gefühle. Von Ika, die aus einem höher entwickelten Stamm kommt, lernen Naoh und seine Gefährten am Ende auch, Feuer zu entzünden.

Das Drehbuch des Spielfilms entstand nach einer Vorlage von J. H. Rosny."Am Anfang war das Feuer" ist ein technisch aufwendiger und spannend inszenierter Urzeitfilm, der ohne Sprache auskommt. Die Steinzeitmenschen unterhalten sich ausschließlich mit Grunzlauten. Diese Kunstsprache aus rund hundert verschiedenen Lauten erfand Romanautor Anthony Burgess eigens für diese Produktion. Der Verhaltensforscher Desmond Jones entwickelte außerdem eine dem Urmenschen adäquate Körpersprache. So entstand ein faszinierender, authentischer Film, der zeigt, wie der Aufbruch der Menschheit vor 80.000 Jahren vielleicht tatsächlich ausgesehen haben könnte.
"Am Anfang war das Feuer" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderem bekam er 1983 den Oscar für die beste Maske, 1982 den Saturn Award als bester internationaler Film der Academy of Science-Fiction, Fantasy & Horror Films und Regisseur Jean-Jacques Arnaud erhielt ebenfalls 1982 den französischen Filmpreis César.






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