- Fragebogen nach Marcel Proust
… eine Stadt:
Natürlich London.
… ein Reiseziel:
Ibiza, da musste man einfach hin.
… eine Farbe:
Das, was Dalí Amethyst nannte: ein Violett-Ton, der Religion, Mystik und das Geheimnisvolle allgemein versinnbildlicht. Diese Farbe wurde gern getragen.
… ein Motto:
„Make love, not war.“
… ein Kleidungsstück:
Ein Fransenhemd. Das war damals total „in“. Man stand auf alles, was irgendwie indianisch aussah, mit langen Fransen. .
… ein Buch:
Vielleicht die Mao-Bibel.
… eine LP oder ein Song:
1970 gab es meine Platten noch nicht, also kann ich die auch nicht nennen. Worauf standen wir 1970? „Hair“ war ganz groß in Mode. Und dann fällt mir noch „Aquarius“ ein, das für Zukunft und Öffnung stand.
… ein Film:
„Der letzte Tango in Paris“ mit Maria Schneider und der Butter.
Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am meisten?
Die Vorstellung, dass alle sich lieben und gleich sein werden, in einer Welt ohne Rassismus. Das war das Konzept. Alle liebten sich. Love, love, love. Leider haben wir das bis heute nicht erreicht.
Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am wenigsten?
Kann ich gar nicht sagen. Doch, da war was. Ich hatte Freunde, die etwas gegen Plastik hatten. Ich weiß nicht, warum, aber für die war Plastik der Teufel, die Hölle. Man bevorzugte Natürliches: Baumwolle, Leinen, Stoff, Samt… Andy Warhol war seiner Zeit voraus, als er seinen Performances mit Velvet Underground den Namen „Plastic Inevitable“ gab.







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