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Donnerstag, 1. Juli 2010, ab 20.15 Uhr - 01/07/10

American Dream

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Der "American Way of Life" erobert die Jugend der ganzen Welt.
In der feuchten Hitze der Rock-Konzerte, in den Cabrios, an kalifornischen Stränden – überall weht der berauschende Wind der Freiheit. Die Traumfabrik läuft auf Hochtouren.




Montag, 26. Juli 2010

03:00
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Meine Wiederholung
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American Graffiti

Unmittelbar nach dem Highschoolabschluss 1962 wollen sich vier Freunde noch einmal für eine Nacht austoben, bevor der Ernst des Lebens ansteht ... Regisseur George Lucas entführt in die Welt der frühen 60er Jahre...

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Montag, 26. Juli 2010 um 03.00 Uhr

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American Graffiti
(Usa, 1973, 108mn)
ARTE F
Regie: George Lucas
Kamera: Jan d'Alquen, Ron Everslage
Musik: Kim Fowley
Schnitt: George Lucas, Marcia Lucas, Verna Fields
Darsteller: Bo Hopkins (Joe), Candy Clark (Debbie), Charles Martin Smith (Terry; als Charlie Martin Smith), Cindy Williams (Lorie), Harrison Ford (Bob Falfa), Mackenzie Phillips (Carol), Paul Le Mat (John), Richard Dreyfuss (Curt), Ron Howard (Steve), Wolfman Jackée (Disc Jockey)
Autor: George Lucas, Gloria Katz, Willard Huyck
Produktion: Universal
Produzent: Francis Ford Coppola, Gary Kurtz

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Unmittelbar nach dem Highschoolabschluss 1962 wollen sich vier Freunde noch einmal für eine Nacht austoben, bevor der Ernst des Lebens ansteht ... Regisseur George Lucas entführt in die Welt der frühen 60er Jahre mit ihren wilden Autorennen, Drive-Ins und einem Soundtrack, der die besten Rock'n'Roll-Stücke der Ära Revue passieren lässt.

Die Highschoolfreunde Curt Henderson und Steve Bolander treffen sich mit Terry, genannt "Froschauge", und John auf dem Parkplatz von Mel's Drive-In. Steve und Curt werden die Stadt verlassen, um aufs College zu gehen. Trotz eines 2.000 Dollar-Stipendiums ist Curt unsicher, ob er wirklich weg will. Toad wird zu den Marines gehen und John wird bleiben.
Steve leiht Froschauge seinen Chevy für die Nacht und für die Zeit seiner Abwesenheit. Steves Freundin Laurie ist unsicher, ob die Beziehung halten wird. Steve schlägt leichten Herzens vor, dass sie ja beide auch andere Leute daten können. Während Curt, Steve und Laurie zum "Sock hop", zum Rock'n'Roll tanzen gehen, fahren John und Terry durch die Straßen. Eine lange Nacht voller Begegnungen, die in einem Autorennen ihren fulminanten Höhepunkt findet ...

"American Graffiti" war George Lucas' zweiter Spielfilm und etablierte den 28-Jährigen als Regisseur. Er war auch der Anfangspunkt für die Karrieren von Harrison Ford, Richard Dreyfuss, Cindy Williams, Suzanne Somers und anderen. Wegen des riesigen Erfolgs des Films war es Lucas möglich, 1977 "Star Wars" zu drehen.
Man taucht ein in das Kleinstadt-Amerika der 60er Jahre: John F. Kennedy ist Präsident, der Vietnam-Krieg hat gerade begonnen und Haifischflossen-Autos in schrillen Farben sind in Mode.
Der Film nimmt die Fifties- und Sixties-Revival-Welle der 70er auf, die später ihren Höhepunkt mit Filmen wie "Grease" erreichte. Der Soundtrack reicht von Beach Boys über Chicago R'n'B, Northeastern Doo-Wop bis zu Texas Rockabilly. "American Graffiti" läuft im Schwerpunkt "Summer of the 60s".




Samstag, 7. August 2010

13:00
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Surf Now, Apocalypse Later

Eine boomende Wirtschaft bescherte der jungen Generation zu Beginn der 60er Jahre in den USA eine sorglose Zeit.

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Wie hat es eine Subkultur von Informatik, Science-fiction, Comic books und Videospielen geschafft, sich als dominante Jugendkultur der westlichen Welt durchzusetzen?

Zum Dossier Nerd-Alarm! Von Gamern, Geeks und großen Brillen

Samstag, 7. August 2010 um 13.00 Uhr

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Surf Now, Apocalypse Later
(Frankreich, 2002, 53mn)
ARTE F
Regie: Clara Kuperberg, Robert Kuperberg

Stereo

Eine boomende Wirtschaft bescherte der jungen Generation zu Beginn der 60er Jahre in den USA eine sorglose Zeit. Beispielhaft dafür steht die unbeschwerte Welt der südkalifornischen Surfer. Doch die Idylle bekommt Risse. Kalter Krieg, Rassenunruhen, wachsende Kriminalität, Brutalisierung des Vietnamkriegs und die sexuelle Revolution stellen die traditionellen Werte Amerikas infrage. Die Filmwelt der USA reagiert unterschiedlich auf die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen. Die einen propagieren Disziplin und Anpassung, andere fordern die Jugend zur Revolte auf.

Anfang der 60er Jahre erlebte die amerikanische Nachkriegsgeneration in einem wirtschaftlich boomenden Land eine Ära der Sorglosigkeit. Doch unterschwellig begann es, in der Gesellschaft zu brodeln. Der Kalte Krieg spitzte sich zu, Rassenunruhen forderten ihre Opfer, die Kriminalität erlebte einen Anstieg und die sexuelle Revolution schritt voran. Die braven Bürger begannen, sich große Sorgen um ihre Sprösslinge zu machen, deren Leben scheinbar nur noch von Rauschgift und Sex beherrscht wurde.
Eine auf Jugendlichkeit und persönliches Glück ausgerichtete Kultur übte eine ungeheure Anziehungskraft auf Millionen von Jugendlichen aus, die auf der Suche nach Abwechslung und Freiheit waren. Zum Vorbild wurde die unbeschwerte Welt der südkalifornischen Surfer. Sie diente dann auch dem Mainstreamkino aus Hollywood als Hintergrund für die Rehabilitierung traditioneller Werte.
In den von den großen Studios produzierten sogenannten Beach-Party-Movies wurde das Surfermilieu als zwar lässig, aber letztlich brav schöngefärbt. So kehrten die strammen, muskelbepackten jungen Männer und die Mädchen aus gutem Hause nach mehr oder weniger dekadenten Ausschweifungen immer wieder zu den traditionellen Werten Amerikas zurück. Doch es gibt auch Gegenbeispiele. So kommen die Jugendlichen in "Big Wednesday - Tag der Entscheidung" von John Milius eher wild und undiszipliniert daher.
Die Keule des Vietnamkriegs traf die verwöhnte Generation mit voller Wucht und stürzte die Gesellschaft in eine tiefe Krise. Diesen Wertewechsel untersucht der Dokumentarfilm am Beispiel der idyllischen Welt der kalifornischen Strände. Er zeigt, wie eine sorglose Jugend plötzlich und unwiederbringlich ihre von der sozialen Wirklichkeit abgekoppelte Traumwelt verliert.




Dienstag, 3. August 2010

01:45
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Chuck Berry Live at BBC Theatre 1972

Das Konzert von Mr. Rock'n'Roll Chuck Berry wurde am 29. März 1972 im BBC Theatre aufgezeichnet.

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Dienstag, 3. August 2010 um 01.45 Uhr

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Chuck Berry Live at BBC Theatre 1972
(Grossbritannien, 1972, 58mn)
ARTE F

Stereo

Das Konzert von Mr. Rock'n'Roll Chuck Berry wurde am 29. März 1972 im BBC Theatre aufgezeichnet. Dabei wurde er von der Band Rockin' Horse begleitet. Beide befanden sich in Bestform und gaben brillante Versionen der großen Hits "Roll Over Beethoven", "Sweet Little Sixteen", "Promised Land" und "Johnny B. Goode" zum Besten. Ein unvergessliches Ereignis!

Chuck Berry ist eine der wichtigsten und legendärsten Persönlichkeiten des Rock'n'Roll. Er wurde 1926 in St. Louis geboren, wo er noch heute einmal im Monat im Blueberry Hill Club Konzerte gibt. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis 1947 arbeite er bei General Motors und begann sich für Musik zu interessieren.
Entscheidend für Berrys Musikerkarriere war die Begegnung mit Muddy Waters im Jahr 1955. Mehrere Gefängnisaufenthalte bekräftigten seinen schlechten Ruf, doch sein Beitrag zur Musik ist bis heute einmalig und sein musikalischer Einfluss unbestreitbar. Bedeutende Künstler wie Elvis Presley, die Beatles und die Rolling Stones, aber auch das Electric Light Orchestra und der französische Sänger Eddy Mitchell spielten Berrys größte Hits. Angus Young, Lead-Gitarrist von AC/DC, nahm sogar den berühmten Duckwalk in sein Bühnenprogramm auf.




Freitag, 3. September 2010

13:00
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Elvis '56

In ihrer außergewöhnlichen Produktion dokumentieren Alan und Susan Raymond das aufregende Jahr 1956.

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Freitag, 3. September 2010 um 13.00 Uhr

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Elvis '56
(Usa, 1987, 58mn)
MDR
Regie: Alan Raymond, Susan Raymond
Darsteller: Levon Helm


In ihrer außergewöhnlichen Produktion dokumentieren Alan und Susan Raymond das aufregende Jahr 1956, in dem sich ein 21-jähriger Lastwagenfahrer aufmachte, die Musikszene zu revolutionieren und die Welt aus den Angeln zu heben. Elvis nahm "Heartbreak Hotel", seinen ersten Millionenhit, auf, stand mit den Dorsey Brothers auf der Bühne, trat in den illustren TV-Sendungen von Milton Berle, Steve Allen und Ed Sullivan auf, bei der die Zensur befahl, den neuen Star nur von der Taille aufwärts zu zeigen.

Elvis - The King of Rock'n'Roll: Man erlebt ihn in dem Porträt als einen jungen Mann, der zielgerichtet auf seinen ersten Major-Plattenvertrag hinarbeitet und eine perfekte Vermarkungsstrategie seiner eigenen Person betreibt, wie sie bis dato in der Musikbranche weitgehend unbekannt war. Dazu zählen auch seine ersten Schritte in Richtung einer Filmkarriere, die nicht den Hauptzweck hatte, Elvis zum Filmstar zu machen, sondern das Projekt Elvis omnipräsent vermarkten sollte.
Diese Dokumentation aus dem Jahr 1987 überzeugt durch ihre intelligente Erzählweise und das Bildmaterial aus der Anfangszeit der Karriere von Elvis Presley. Höhepunkte sind allerdings ohne Zweifel Szenen früher Bühnen- und TV-Auftritte von Presley und seiner Band, die zu Beginn als Trio, später als Quartett agierte. Zu diesen Szenen gehören auch Ausschnitte aus Milton Berles und Steve Allens Fernsehshows. Ihre Shows werden in den USA heute als die Klassiker des Unterhaltungsfernsehens schlechthin bezeichnet.
Ebenfalls dabei ist Elvis' legendärer erster Auftritt, in dem er sein Becken lasziv zum Takt der Musik bewegte - etwas, was 1956 als obszön, ja sittenwidrig galt. Die Zensur befahl "Elvis the Pelvis" darf nur noch von der Taille aufwärts gezeigt werden. Die Eltern befürchteten die Vergiftung der Seelen ihrer Kinder angesichts des erregenden Hüftschwungs ihres neuen Idols. Doch natürlich versetzte gerade der die weiblichen Fans in Ekstase.



Erstellt: 03-05-10
Letzte Änderung: 01-07-10


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