| Ein Porträt von Eric Rohmer durch Andy Gillet (komplette Fassung - 14 Minuten) Ein Porträt von Eric Rohmer durch Qndy Gillet (Teil 1 - 9'50") Ein Porträt von Eric Rohmer durch Andy Gillet (Teil 2 - 4'45") Das Interview führte Olivier Bombarda im Juli 2007 in Paris |
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Andy GilletDer in der französischen Provinz geborene Andy Gillet ging zum Besuch der Schauspielschule nach Paris, wo er seine Kurse bei Eva Saint-Paul durch Modeln finanzierte. Nach mehrmaligem Vorsprechen debütierte er als Nebendarsteller in dem Fernsehfilm „Les Rois Maudits“ (2005). Im darauffolgenden Jahr spielte er in dem Kinofilm „Nouvelle Chance“ von Anne Fontaine, wo ihn Zabou Breitman entdeckte. Unter ihrer Regie verkörperte er den jungen Hugo in „L’Homme de sa vie“. Eric Rohmer gab Gillet eine Hauptrolle: Er besetzte ihn als Céladon in „Les Amours d’Astrée et de Céladon“, der bei den Filmfestspielen von Venedig um den Goldenen Löwen konkurriert
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„Ich will nicht auf dem Titelblatt erscheinen“
„Ich will nicht auf dem Titelblatt erscheinen, ich möchte nicht, dass Fotos von mir veröffentlicht werden: einfach weil ich das Werk für wichtiger halte als den Menschen. Auch aus ganz egoistischen Gründen, denn ich möchte auf der Straße gern unerkannt bleiben, wie es meiner Art zu leben und zu Filmen entspricht. Ich finde es wunderbar, in den öffentlichen Verkehrsmitteln inkognito zu sein. Weil man als Autor mit einem Werk an die Öffentlichkeit getreten ist, muss man sich nicht zwangsläufig in eine öffentliche Person verwandeln! Angesichts der allgemeinen Medienüberflutung strebe ich das genaue Gegenteil an. Persönlich fehlt es mir an nichts, und mein Publikum, mit dem ich mich gut verstehe, vergrößere ich sicherlich auch nicht dadurch, dass ich mich zeige. Es macht mich doch eher interessant, wenn ich mich ein wenig im Hintergrund halte, ja sogar etwas geheimnisvoll bleibe. Eine solche Gegenwerbung für meine Filme ist die beste Werbung. Das ist einfach so, auch wenn ich sie nicht absichtlich betreibe. Das Gesicht eines Künstlers öffentlich zu machen, hat also absolut keine Bedeutung. Auf das Werk kommt es an, und ich bin vielleicht der einzige Filmemacher, dessen Werk das größte Eigenleben führt: unabhängig von mir und meinem Privatleben.“







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