Die Reportage (wieder)sehen (real video - 12 Min.04)Die Popkomm: Neue Ideen, neue Herausforderungen, neue Ziele...und natürlich: jede Menge neue Musik. Auch hier lauter Schall wie in der Nacht zuvor. Doch dieser klingt – jeder ahnt es – immer noch nach Krise. Trotzdem oder vielleicht deshalb präsentiert sich die Branche bunt, mutig und selbstbewußt...
Benedikt Lökes, WEA: "Die Popkomm ist die wichtigste Kommunikationsplattform der Musikwirtschaft. Für die deutsche war sie es immer. Mittlerweile bekommt sie mehr und mehr auch weltweit an Gewicht."
"Es muß immer weiter gehen, Musik als Träger von Ideen" – Was die Gruppe Kraftwerk einst auf Tonträger bannte, soll eben genau diese retten. Hierfür drehen die Labels voll auf: mit Konzepten, Panels und jeder Menge Stars.
Um den Stars jedoch auf der Messe live zu begegnen, muß man Händler, Kulturfunktionär oder wenigstens Ticket-Gewinner sein. Schließlich ist die Popkomm fest in Fachbesuchers Hand. Den Konsumenten befriedigen soll das Monster-Rahmenprogramm: 1200 Künstler aus 23 Ländern geben mächtig auf die Ohren!
Benedikt Lökes, WEA: "Man kann ganz sicher sein. Musik war immer wichtig, wird immer wichtig sein. Es geht einfach nur darum, wie gelangt die Musik an den Konsumenten. Und vor allen Dingen, wie wird sichergestellt, daß die Künstler und letztendlich auch die Musikwirtschaft, die die Musik zur Verfügung stellt und entdeckt und promotet, weiterhin daran verdient."
Teure Ton- und Bildträger – kein reines Studentenproblem. Auch gut bezahlte Künstler wie Jazz-Mastermind Herbie Hancock stoßen ins gleiche Horn...
Herbie Hancock: "Schallplatten waren schon immer zu teuer. Und das ohne Grund. Ich habe nie dem Argument geglaubt, daß der Preis so hoch bleiben muß, damit man die Künstler bezahlen kann, weil sie kein Geld verdienen. Das habe ich denen nie abgekauft! Als die CDs neu auf den Markt kamen, waren sie genauso teuer. Um die zwanzig Dollar! Die Leute aus der Plattenindustrie meinten: "Wenn CDs ankommen und das nächste große Ding werden, wird der Preis runtergehen." Nur ist das nie passiert. Nur ein bißchen! Sie haben also gelogen!"
Popkomm 2005. Im Mittelfeld der Hoffnungs-Charts. Erholungs-Tendenz steigend...
In der Reportage zu sehenPaul Van Dyk, Alan Bangs, James Blunt
Gigolo Party mit Tiga
Herbie Hancock
Hilary Hahn
Popkomm 05vom 14. bis zum 16. September 2005
in Berlin
>> Offizielle Website
>> Mehr zur Popkomm
Auf ARTEPopkomm: Partnerland Spanien
Spanien ist dieses Jahr das offizielle Partnerland der Popkomm. Auf insgesamt 9 Konzerten mit 25 Bands zeigte Spanien seine traditionellen musikalischen Wurzeln, aber auch vor allem, was aus ihrem Land an neuen musikalischen Tendenzen kommt.
ARTE Kultur stellt 3 Bands vor:
>> Ojos de Brujo
>> Muchachito Bombo Infierno
>> Glamour to Kill
ARTE auf der Popkomm 2005Am ARTE-Stand konnten Sie während der Popkomm an unserem großen Gewinnspiel teilnehmen und ein Jahresabo des ARTE Magazins gewinnen.
>> Hier die Liste der glücklichen Gewinner
>> Das ARTE Magazin
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TRACKS
Donnerstag, den 22. September 2005 um 23.30 Uhr
Wiederholung am Samstag, den 24. September um 17.50 Uhr
Redaktion: MME
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