Im Tal von Bamiyan, Afghanistan: Ein 10-jähriger Junge erzählt die Geschichte des chinesischen Mönchs Xuanzang, der im Jahr 632 nach Bamiyan reist, um die dortigen Buddhastatuen zu beschreiben. Auf seiner Reise ist der Mönch zahlreichen Gefahren ausgesetzt: Er durchquert Kriegsgebiete und Wüsten, erklimmt hohe Berge und wird von zornigen Geistern und Bergdämonen bedroht. Seine Erlebnisse hält Xuanzang in einem Reisetagebuch fest. Darin findet sich auch die erste Beschreibung der in den Fels gehauenen, außergewöhnlichen Buddhaskulpturen von Bamiyan.Zum Film: In seinem Film "Bamiyan" rekonstruiert Patrick Pleutin das gleichnamige afghanische Tal, dessen gigantische Buddhaskulpturen im März 2001 durch das Regime der Taliban zerstört wurden. Er orientiert sich dabei an den Aufzeichnungen des chinesischen Mönchs Xuanzang, der die Skulpturen im Jahr 632 als Erster schriftlich beschrieb.
Der 1965 in Frankreich geborene Regisseur Patrick Pleutin hat nicht nur zahlreiche Kurzfilme gedreht, sondern arbeitet gleichzeitig als Bühnenbildner. Darüber hinaus macht er regelmäßig Ausstellungen, mit Vorliebe in der Galerie Guigon in Paris.







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