Während des Festivals finden Tauschmärkte je nach Angebot und Nachfrage statt (horizontale Organisation, Erfahrungsaustausch, Themen Kochen, Computer, Sprache usw.). Das ausgetauschte Wissen wird in Form von Gebrauchsanweisungen oder Videos festgehalten und unter Copyleft-Lizenz online gestellt.
Die Bank of Common Knowledge ist keine punktuelle Veranstaltung, sondern ein langfristiges Projekt. In Barcelona, wo das Kollektiv Platoniq zu Hause ist, gibt es ein festes Büro, das als Treffpunkt dient. Platoniq hat außerdem eine Software entwickelt, damit örtlich nach Bedarf weitere unabhängige Zellen gebildet werden können.
Bank of Common Knowledge: S.O.S
Eine neue Aktion der Bank of Common Knowledge, das mobile Projekt „S.O.S“ zum Austausch von Wissen und Objekten, findet zurzeit in den Straßen Berlins statt, z.B. am Ostbahnhof und vor dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Auf einem Motorrad ist ein Kasten mit einer Kamera zur Aufnahme von Nachrichten installiert. Auch per SMS kann man sich an dem Projekt beteiligen. Es handelt sich um eine Art mobile „Speakers’ corner“, ein System zur Meinungsäußerung und zum Austausch: Hier kann man Partner für Aktionen finden und in einem bestimmten Stadtteil oder einer Stadt Wissen oder Güter anbieten bzw. suchen.Die Idee zu „S.O.S“ entstand im Anschluss an die Erfahrung mit dem Projekt „Burn Station“, einer mobilen Station zum Musikhören und CD-Brennen. Mit der Bank of Common Knowledge setzt Platoniq seine Bemühungen fort, das Peer-to-Peer-Prinzip aus dem Internet in den öffentlichen Raum zu übertragen.
Links
>> Ein Interview mit Platoniq über die Bank of Common Knowledge>> Die Bank of Common Knowledge
>> Die Website des Kollektiv Platoniq
>> Zum Projekt Burn Station






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