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Kino auf ARTE - 22/01/10

Barfly

Ein Film von Barbet Schroeder


Der Schriftsteller Henry Chinaski verbringt seine Tage trinkend und schreibend in Los Angeles. Er lernt eine Frau kennen, die dem Alkohol ebenso verfallen ist wie er. Für kurze Zeit scheinen die beiden eine Zukunft zu haben, doch Alkohol und Eifersucht reißen die beiden auseinander. Charles Bukowski schrieb das Drehbuch zu "Barfly", in dem Mickey Rourke Charles Bukowskis Alter Ego verkörpert, den Schriftsteller Henry Chinaski. Der Spielfilm aus dem Jahr 1987 thematisiert beeindruckend die Verknüpfung von Liebe, Einsamkeit und Suff.



Der Schriftsteller Henry Chinaski ist ein Säufer. Seine Tage verlebt er damit, zu trinken und Radio zu hören. Dann und wann schreibt er eine Kurzgeschichte. Die Abende verbringt er in Bars, wo er weiter trinkt und des Öfteren in Schlägereien verwickelt wird. Eines Tages trifft er auf die ebenfalls alkoholabhängige Wanda. Die beiden beginnen eine Beziehung, die von Alkohol und Eifersucht beherrscht wird.
Als die Literaturagentin Tully Sorensen beginnt, sich für Chinaski zu interessieren, und die beiden gemeinsam im Bett landen, eskaliert Wandas Eifersucht und es kommt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihr und Tully in einer Bar.
Charles Bukowski, dessen Drehbuch zu "Barfly" teils autobiografische Züge trägt, ist auch selbst in einer kurzen Statistenrolle zu sehen: Als Säufer an einer Bar sitzend ist er für einen Augenblick im Hintergrund zu sehen und zwar im gleichen Moment wie sein Alter Ego, der Schriftsteller Henry Chinaski.

Barfly
Sonntag 31. Januar 2010 um 21.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Usa, 95mn)
WDR

Erstellt: 22-01-10
Letzte Änderung: 22-01-10