Neben Yoga verleiht auch Barry Gifford David Lynch Flügel. 1990 arbeiten sie gemeinsam am Drehbuch von Wild at Heart und ernten in Cannes die Goldene Palme. Sechs Jahre später schreiben sie gemeinsam Lost Highway. Die Aufträge seines alten Herrn führen den jungen Barry kreuz und quer durch die Südstaaten, immer wieder auch nach New Orleans, wo die meisten seiner Bücher spielen. In Giffords Welt, die David Lynch so fasziniert, wimmelt es von Femmes fatales und schießwütigen Gaunern. So auch in seiner aktuellen Kurzgeschichten-Sammlung „American Falls“.
Barry Gifford: "Mein Vater kam nach dem ersten Weltkrieg als österreichischer Emigrant aus Wien nach Amerika, damals war er acht. Später arbeitete er als Geldeintreiber für die Gangster-Organisation von Lansky und Siegel. Wenn ich mit meinem Vater unterwegs war, waren wir immer unter Männern - „ehrbaren Geschäftsmännern“ ganz unterschiedlicher Herkunft. Sie sprachen verschiedene Dialekte und hatten ganz unterschiedliche Sprechstile. Als Kind hatte ich nicht zu sprechen, also hörte ich zu und beobachtete. Ihre Sprache, die Worte, die sie benutzten… Oft drückten sie sich verschlüsselt aus, gerade in meiner Gegenwart wurden sie nie konkret. Ich versuchte also herauszufinden, was sich hinter ihren Worten verbarg. Und sie erzählten viele Geschichten. Das ist die Schule, durch die ich gegangen bin."
Links
Über David Lynch
- David Lynch und Transzendentale Meditation
- Fotogalerie: Die Filme
- Inland Empire
- Links : David Lynch im Internet
DVDs
Wild at HeartDavid Lynch
Universal
Barry Gifford Wild at Heart in New Orleans
F.Conversano & N. Grignaffini
Movie Movie/Rai Radiotelevisione Italiana-Rai Tre
Buch
American FallsBarry Gifford
7 Stories Press







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