- Marina Hands als Constance gelingt es, indem sie stets neue Nuancen findet, das erwachende Interesse ihrer Figur an sich selbst und der Welt zu verkörpern. Die 32-jährige Schauspielerin ist als Tochter eines Schauspielerpaares in der Welt des Theaters aufgewachsen, gab nach dem Studium am Conservatoire Nationale 1999 ihr Bühnendebüt in Dion Boucicaults "Le bel air de Londres". 2003 verkörperte sie in Theater und Film die Aricie aus Racines "Phèdre" unter der Regie von Stéphane Metge und wurde dafür für den Molière nominiert. Es folgten Denis Arcands "Les invasions barbares" (2003), der 2004 den Oscar als bester ausländischer Film erhielt, und Yves Angelos "Les âmes grises" (2005), für den Marina Hands bei den Césars 2006 als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde. Derzeit ist sie an der Produktion von "Le Scaphandre et le papillon" beteiligt. Ihr Filmpartner Jean-Louis Coullo'ch stand nach drei Kurzfilmen für "Lady Chatterley" das erste Mal für eine Spielfilmproduktion vor der Kamera.
- Jean-Louis Coulloc’h
Für Jean-Louis Coulloc’h war es nicht selbstverständlich, den Schauspielerberuf zu wählen. Bevor er zum Theater kam, machte er jede Menge kleiner Jobs (Koch, Krankenfahrer, Laufbursche…)
Nach seiner Rolle in Platanov von A. Čechov, 1988 inszeniert von Jean-Claude Fall, spielt er 1995 in La bataille du Tagliamento, einem Stück von François Tanguy, dann taucht er 1999 in Melancolia von Jon Fosse (Regie: Claude Régy) wieder auf. Im gleichen Jahr wirkt er zum ersten Mal in einem Film mit, Soin et beauté von Alexandra Rojo.
Jean-Louis Coulloc’h hat weitere Auftritte in Filmen. 2003 erhält er eine Rolle in dem Kurzfilm Forêt Noire von Joséphine Flasseur.
2005 ist ein gutes Jahr für ihn: Er spielt Theater in dem von Pierre Meunier geschriebenen und inszenierten Stück Le Tas, und bekommt dann in Lady Chatterley die Rolle des Oliver Parkin, des Liebhabers von Lady Chatterley.
Der Schauspieler ist außerdem in dem Stück Les Égarés von Pierre Meunier zu sehen, das bald im Théâtre de la Bastille in Paris Premiere haben wird. - Hippolyte Girardot in der Rolle von Lord Clifford spielte bereits in mehr als 70 französischen und internationalen Filmen. Kürzlich war er in Nobuhiro Suwas Teil "Place des Victoires" des Episodenfilms "Paris, je t'aime" zu sehen, außerdem in Mick Davis' "Modigliani" und in Arnaud Desplechins "Roi et Reine" (beide 2004). Bekannt wurde er durch seine Rollen in Francis Girods Film "Le bon plaisir - Eine politische Liebesaffäre" (1984) und Eric Rochants "Eine Welt ohne Mitleid" (1989), für die er für den César nominiert war. Nach "Lady Chatterley" drehte er zahlreich Filme, darunter "Je pense à vous" (2006) von Pascal Bonitzer und "Le ballon rouge" (2007) von Hsiao-hsien Hou, an der Seite von Juliette Binoche.
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