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Sonntag, 8. August 2010, 20.15 Uhr - 23/07/10

Brigitte Bardot, die Sexbombe

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Sonntag, 8. August 2010

20:15
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Brigitte Bardot, die Sex-Bombe

Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot gilt als das Sex-Symbol der 60er Jahre. Der Themenabend ehrt den Weltstar, der sich 1973 aus dem aktiven Filmgeschäft zurückzog, mit Louis Malles Spielfilm "Privatleben" und einer aufregenden Dokumentation.

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Sonntag, 8. August 2010 um 20.15 Uhr

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Brigitte Bardot, die Sex-Bombe
(141mn)
ARTE F


Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot gilt als das Sex-Symbol der 60er Jahre. Ihre Karriere, die als Mannequin für Hüte begann, brachte sie mit den berühmtesten französischen Filmregisseuren zusammen und führte sie an die Seite der bekanntesten Schauspieler des Landes. Parallel etablierte sie sich auch als Sängerin. Der Themenabend ehrt den Weltstar, der sich 1973 aus dem aktiven Filmgeschäft zurückzog, mit Louis Malles Spielfilm "Privatleben" und einer aufregenden Dokumentation.

Mit ihrer ebenso aufreizenden wie anmutigen Erscheinung brachte die französische Schauspielerin und Sängerin Brigitte Bardot Ende der 50er Jahre frischen Wind in die von Zwängen und Engstirnigkeit beherrschten Vorstellungen von Moral und gesellschaftlichem Anstand. In den 60er Jahren gelangte sie als französisches Sex-Symbol zu Weltruhm. In ihren mehr als 48 Filmen und 80 Chansons, die für die Nouvelle Vague und die neue französische Popmusik der damaligen Zeit stehen, hat sie die moderne, freie und sinnliche Frau erfunden.
Für die Frauen vor allem ihrer Generation war BB ein Modell der Freiheit, während sie den Männern den Kopf verdrehte. Brigitte Bardot arbeitete mit den wichtigsten französischen Regisseuren zusammen, unter anderem mit Jean-Luc Godard, Louis Malle und Michel Delville, und sie agierte an der Seite der berühmtesten französischen Schauspieler ihrer Zeit, so drehte sie zum Beispiel mit Alain Delon, Jean-Louis Trintignant und Gérard Philipe. Auch als Sängerin konnte sie sich etablieren. Serge Gainsbourg komponierte für sie berühmte Titel wie "Je t'aime moi non plus", "Harley Davidson" und "Bonnie and Clyde".
Der ARTE-Themenabend präsentiert das Sexsymbol Brigitte Bardot in einem Spielfilm und einer Dokumentation und zeigt die Qualitäten der Diva sowohl als Schauspielerin als auch als Sängerin.




Mittwoch, 1. September 2010

14:45
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Privatleben

Die wohlerzogene Jill, die mit ihrer Mutter in Genf lebt, fährt mit einem ihrer Tanzpartner nach Paris.

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Mittwoch, 1. September 2010 um 14.45 Uhr

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Privatleben
(Frankreich, Italien, 1961, 94mn)
ARTE F
Regie: Louis Malle
Kamera: Henri Decaë
Musik: Fiorenzo Carpi
Schnitt: Kenout Peltier
Darsteller: Antoine Roblot (Alain), Brigitte Bardot (Jill), Christian de Tillière (Albert), Dirk Sanders (Dick), Eléonore Hirt (Cecile, Jills Mutter), Gloria France (Anna), Gregor von Rezzori (Gricha), Jacqueline Doyen (Juliette), Jacques Gheusi (Bazy), Jeanne Allard (Haushälterin), Marcello Mastroianni (Fabio), Nicolas Bataille (Edmond), Paul Sorèze (Maxime), Ursula Kubler (Carla)
Autor: Jean Ferry, Jean-Paul Rappenau, Louis Malle
Produktion: C.I.P.R.A., Progéfi


Die wohlerzogene Jill, die mit ihrer Mutter in Genf lebt, fährt mit einem ihrer Tanzpartner nach Paris. Dort arbeitet sie zunächst als Fotomodell für eine Modezeitschrift, dann geht sie zum Film und wird ein gefeierter Star. Fortan wird sie auf Schritt und Tritt von Journalisten verfolgt, für ein Privatleben bleibt da kein Freiraum mehr.

Die junge Jill lebt mit ihrer Mutter ein sorgenfreies Leben am Genfer See. Sie schwärmt für den Journalisten und Regisseur Fabio, doch der beachtet sie nicht. Enttäuscht begleitet Jill einen Freund nach Paris. Dort wird sie als Fotomodell entdeckt und avanciert auch beim Film schnell zum umjubelten Star.
Doch der Preis für Bekanntheit und Ruhm ist hoch. Jill wird auf Schritt und Tritt von Reportern und Fotografen verfolgt, und ihr Privatleben wird gnadenlos vor der Öffentlichkeit ausgebreitet. Aber auch die hemmungslosen Sympathiebekundungen ihrer Fans zerren an den Nerven der jungen Frau. Jill gerät in eine emotionale Krise und versucht, sich das Leben zu nehmen. In dieser Situation trifft sie ihre Jugendliebe Fabio wieder, der ihr seine Hilfe anbietet. Doch die Katastrophe ist nicht mehr abwendbar.

In "Privatleben" zeigt Regisseur Louis Malle, wie schwer das Leben der Stars auf der Flucht vor den Paparazzi sein kann. Das Drehbuch greift die eigenen Erfahrungen Brigitte Bardots auf und ist fast eine Art Selbsttherapie der Hauptdarstellerin.
Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Der formal bemerkenswerte Film huldigt einem damals neuartigen Bardot-Mythos: Indem er die Skandal-Heldin zum Opfer der sensationsgierigen Gesellschaft erklärt, verkündet er ihre persönliche Unschuld."




Donnerstag, 9. September 2010

14:45
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Brigitte Bardot, die Unbezähmbare

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts gehört Brigitte Bardot zu den großen Stars in Frankreich.

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Donnerstag, 9. September 2010 um 14.45 Uhr

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Brigitte Bardot, die Unbezähmbare
(Frankreich, 2009, 47mn)
ARTE F
Regie: Eddy Matalon, François Reichenbach

Stereo

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts gehört Brigitte Bardot zu den großen Stars in Frankreich. Als Mannequin und Schauspielerin längst etabliert erringt sie auch als Sängerin Erfolge. Die Dokumentation zeigt einen prickelnden Mix von TV-Clips, in denen BB in gewagten und seinerzeit revolutionären Outfits ihre Lieder präsentiert.

Zum Jahreswechsel 1967/68 war Brigitte Bardot Star der ersten französischen TV-Clips überhaupt. In diesen Aufnahmen präsentiert sie Titel wie "Harley Davidson", "Comic Strip" und "Bubble Gum", die allesamt aus der Feder von Serge Gainsbourg stammen, sowie "Mr. Sun", komponiert und geschrieben von Jean-Max Rivière und Gérard Bourgeois.
Die Dokumentation "Brigitte Bardot, die Unbezähmbare" von François Reichenbach und Eddy Matalon, in der Brigitte Bardot gemeinsam mit Serge Gainsbourg, Sacha Distel und Claude Brasseur auftritt, lässt die Welt der 60er Jahre wieder aufleben. Die Aufnahmen entstanden damals unter anderem in La Madrague, dem Besitztum der Diva in Saint-Tropez.
Bereits der Vorspann der Clip-Reihe war seinerzeit ein Paukenschlag. Die sparsam bekleidete BB - sie trägt nur Overknees - räkelt sich zu den Klängen der "Marseillaise" unter der Trikolore. Es folgt eine Photo-Session, bei der sie mit nacktem Oberkörper, die Hände schamhaft vor die Brust haltend, posiert. Dann erscheint sie in verschiedenen Aufzügen, einer aufreizender als der andere. Sie trägt ledernes Minikleid, rosa Strumpfhosen, braune Perücke oder Minirock mit Lockenperücke. Selbst beim Parasailing, während sie "Mister Sun" singt, präsentiert sich BB supersexy in einem Dress des spanisch-französischen Stardesigners Paco Rabanne.



Donnerstag, 2. September 2010

05:00
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Crooner

Frank Sinatra, Nat King Cole oder Peggy Lee sind einige ihrer prominentesten Vertreter.

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Donnerstag, 2. September 2010 um 05.00 Uhr

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Crooner
(Frankreich, 2010, 53mn)
ARTE F
Regie: Paul Ouazan

16:9 (Breitbildformat)

Frank Sinatra, Nat King Cole oder Peggy Lee sind einige ihrer prominentesten Vertreter: Als Hommage an die Generation der "Crooner" hat ARTE Schauspieler für den "Summer of the 60s" gebeten, die schönsten Songs der 60er neu zu interpretieren.

In den 50er und 60er Jahren brach eine neue Zeit an; das Leben war weniger sorglos, und Glamour war out. Die Ära des Varietétheaters und des Musicals ging zu Ende, und eine neue Generation von Sängern trat auf den Plan. Mit Bebop, Free Jazz und natürlich Rock 'n' Roll brachten diese jungen Wölfe die biederen Werte des amerikanischen und europäischen Kleinbürgertums kräftig durcheinander.
In den USA hießen sie Frank Sinatra ("The voice"), Dean Martin, Bing Crosby, Sammy Davis Junior, Fred Astaire, in Europa waren es Tom Jones, Charles Aznavour, Tony Dallara und viele andere mehr. Ihre Hits gingen um die Welt: "Fly Me to the Moon", "Hey Mambo", "For me formidable", "Quizas Quizas Quizas", "Come Prima", "Cheek to Cheek", "C'est si bon", "Strangers in the Night" ...
Als Hommage an die Generation der Crooner hat ARTE Schauspieler gebeten, die schönsten Songs aus diesen Jahren neu zu interpretieren. Manche haben keine Erfahrung als Sänger und sahen in dieser Rolle eine Herausforderung, der sie sich mutig stellten. Andere, routiniertere Interpreten sagten ohne Zögern zu. Sarah Murcia schrieb die witzigen, musikalisch einfühlsamen Arrangements. Die schlichte Inszenierung setzt vor allem auf das schauspielerische Talent der Interpreten. "Crooner" versteht sich als originelle Show fürs Fernsehen.

Die einzelnen Songs und Interpreten im Überblick:
(1): Jeanne Balibar: "Sway"
(2): Thomas de Pourquery: "Stranger in the Night"
(3): Marie Espinoza: " Quizas Quizas Quizas"
(4): Ged Marlon: "Come Prima"
(4): Adrienne Pauly: "For me formidable"
(5): Adrienne Pauly und Nicolas Ullmann: "Cheek to Cheek"
(6): Nicolas Ullmann: "I Got Rhythm"
(7): Natacha Régnier: "Over the Rainbow" und "My Heart Belongs to Daddy"
(8): Jacques Bonaffé: "Hey Mambo"
(9): J. Bonaffé und I. Jacob: "C'est si bon"; "C'est magnifique"
(10): Guy Marchand: "I've Got You Under My Skin" und "Fly Me to the Moon"
(11): Maria Medeiros: "They Can't Take Away" und "Stormy Weather"



Erstellt: 03-05-10
Letzte Änderung: 23-07-10


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