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17.10.2008 - 23.35 : tracks - 17/10/08

Britischer Horror

Autor: Frank Jastfelder


Filme wie „28 Days Later“ von Danny Boyle oder Neil Marshalls „The Descent“ haben es bewiesen: Horror made in Britain kann sich sehen lassen. Das einst so schmuddelige Stiefkind der Genre-Filme bringt sogar eine Menge neuer Talente hervor.

Externe Links

Mark Tonderai - "Hush"


Mark Tonderai startete in den 90ern als Radio DJ. Doch seine Liebe gehört dem Film. Nachdem 2001 ein Spielfilm Skript von ihm verfilmt wurde, passierte aber erst mal lange nichts. Das Durchhalten hat sich gelohnt. Mit „Hush“ ist dem 42jährigen ein kleiner aber straighter Roadmovie Thriller gelungen.
Als das Paar während der Fahrt Zeuge eines bizarren Zwischenfalls wird, beginnt für beide ein Albtraum. Der irre Trucker entführt Zakes’ Freundin. Der Loser muss sich bewähren. Dafür macht er jetzt alles richtig. Zakes’ Jagd nach dem perversen Killer wird durch die nervöse Handkamera und schnelle Schnitte auch für den Zuschauer zu einer atemlosen Angelegenheit.



Steven Sheil - "Mum & Dad"



Auch Steven Sheil hat nach einem Kurzfilm vor sechs Jahren lange auf seine große Chance gewartet. Das Genre war dem Horror-Fan aus Nottingham allerdings immer klar.
Vor kurzem wiederbelebt, produzierte Hammer Film von den 50ern bis Mitte der 70er unzählige Kassenschlager. Meist mit wenig Budget dafür mit viel Fantasie. Schauspieler Christopher Lee erlangte als Graf Dracula Kultstatus. Auch wenn Steven Sheil Monsterfilme liebt, mit einem Budget von schlappen 100.000 Pfund wäre wohl höchstens ein Werk a la Ed Wood herausgekommen. Also kommt der Horror in seinem Debutfilm „Mum & Dad“ ganz alltäglich daher.
Eine perverse Familie am Rande des Flughafens Heathrow kidnappt junge Menschen, um sie zu „adoptieren“. Sheil - selbst gerade Vater geworden - versteht seinen Film eher als bösen Kommentar auf die ganzen Erziehungsratgeber.

trailer

Erstellt: 14-10-08
Letzte Änderung: 17-10-08


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