„Der Wind besprach unsere Schritte und unsere Füße hörten auf ihn.“
Elf moderne Märchen aus der dalmatinischen Inselwelt
Jaume Cabré: Die Stimmen des FlussesEine katalanische Saga von Hass, Mord und Lüge, von einer Geschichtsfälschung und von der Macht des Geldes in der Hand einer rachsüchtigen Frau. Eine Rachsucht, die aus jenem schrecklichen Sommer der Gewalt 1936 rührt, als die junge Elisenda Vilabrú erleben muss, dass Vater und Bruder von den Anarchisten des Dorfes brutal ermordet werden.
Arne Dahl: Ungeschoren
Mittsommernacht: Helle Zeit der Liebe und Verwirrungen, der Morde und des Zwielichts. Auch Arne Dahl folgt der nordischen Krimitradition und mordet im Mittsommer – im sechsten Band seiner zehnbändigen Reihe um die A-Gruppe, aber auf seine Weise.
André Gorz: Brief an D.
Der Philosoph, Essayist und Journalist André Gorz hat sich am 24. September zusammen mit seiner Frau Dorine das Leben genommen. 2006 hatte er ihr sein letztes Buch gewidmet: Brief an D. Ein letzter Liebesbrief, im Rückblick ein prachtvolles Brautlied – und ein Todesgesang.
Juan Marsé: Liebesweisen in Lolitas Club
Juan Marsés jüngster Roman führt seinen tragischen Helden zurück an die winterleere Costa del Garraf, an der er aufwuchs, und zurück zu seinem Zwillingsbruder, einem sympathischen Spinner mit geistiger Behinderung. Ein Bordell an der Schnellstraße nach Barcelona wird zum Schauplatz des ungleichen Kampfes zweier Brüder um Freiheit und Selbstbestimmung.
Eduardo Mendoza: Mauricios Wahl
In seinem neuen Roman „Mauricios Wahl” lässt Mendoza das Barcelona der 1980er Jahre auferstehen. Der Übergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie ist geschafft, und nun heißt es, die junge Demokratie zu festigen. Zahnarzt Mauricio, unpolitisch und leidenschaftslos, steht gleich in mehrfacher Hinsicht vor der Wahl, wie er sein Leben gestalten will, und würde sich am liebsten davor drücken ...
Michael Ondaatje: Divisadero
Michael Ondaatje, der 1943 auf Ceylon geborene Schriftsteller holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung, der vor allem als Verfasser der verfilmten Geschichte vom „Englischen Patienten“ bekannt wurde, hat jetzt seinen fünften Roman als ersten nach sieben Jahren vorgelegt. Ein Buch von einer faszinierenden Kühnheit des Erzählens.
Jordi Puntí: Erhöhte Temperatur (Erzählungen)
Die Liebe ist kein Zuckerschlecken, und auf die Lust folgt allzu oft Frust. Aber warum nicht einfach darüber lachen? Der katalanische Autor Jordi Puntí erzählt seine gescheiterten Liebesgeschichten mit Ironie und einem aufmunternden Augenzwinkern.
Ian Rankin: Im Namen der Toten
Schade, dass dieses Buch nicht schon im Frühjahr erschienen ist! Das wäre eine gute Vorbereitung auf Heiligendamm gewesen. In seinem 17. Roman um Detective Inspector John Rebus beschreibt Ian Rankin Edinburgh im Belagerungszustand: Der G8-Gipfel behindert jede anständige Polizeiarbeit.
Mercè Rodoreda: Weil Krieg ist
Der Krieg? Eine Befreiung von den Eltern! Die Katalanin Mercè Rodoreda lässt den 17-jährigen Adrià Guinart in ihrer faszinierenden Erzählung „Weil Krieg ist“ durch einen vergifteten Zaubergarten ziehen. Adrià hört Menschen zu, die alles verloren haben. Und nach und nach verliert er sich selbst...
Richard Swartz: Der andere nebenan
Wer ist der andere nebenan?, fragen sich in dieser Anthologie 21 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Südosteuropa. Was machte er in den jugoslawischen Kriegen?
Fritz Stern: Fünf Deutschland und ein Leben
Die Autobiographie des Historikers und Friedenspreisträgers Fritz Stern ist eine faszinierende, durchs Private spannend gebrochene Geschichte Deutschlands im Zwanzigsten Jahrhundert. Der Autor verwebt historische Erzählung, scharfsinnige Analysen und dramatische Episoden seiner Lebensgeschichte zu einem Porträt jener fünf Deutschland, die er selbst miterlebt hat: Weimar, Drittes Reich, Westdeutschland, DDR und das wiedervereinigte Land.
Tanguy Viel: Unverdächtig
Sie sind zu viert. Um sie herum nichts als Meer und Wind. Und doch drohen sie zu ersticken. "Unverdächtig" des jungen Schriftstellers Tanguy Viel ist ein Huis clos unter freiem Himmel, ein Ausgang ist nicht vorgesehen.






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