Buchtipp von Marianne WasserburgerCarl Hiaasen ist ein berühmter amerikanischer Autor. Er schreibt vor allem für Erwachsene, legt hier in der Übersetzung sein zweites Jugendbuch vor, es heißt „Fette Fische“. Er ist in seinen Jugendbüchern immer sehr umweltbewusst orientiert. Im ersten Buch hat er einen verrückten Jungen, der kleine Erdeulen hat schützen lassen. Hier geht’s darum, dass ein Junge Probleme mit seinem Vater hat, der ein sehr engagierter und ein bisschen ausgeflippter Umweltschützer ist. Er geht zu weit, fackelt einfach ein Casinoschiff ab, dass seinen ganzen Unrat Nachts heimlich in die Bay laufen lässt - Fische sterben, man kann nicht mehr schwimmen gehen; dem Vater wird das zu bunt, er setzt dieses Ding einfach in Brand und damit geht er natürlich zu weit, damit kommt er in den Knast, wo er auch hingehört. Damit hat sein Sohn große Probleme. Das Buch beginnt mit dem Besuch beim Vater im Gefängnis. Nach und nach merkt er, dass sein Vater hat schon recht hat, auch wenn seine Methoden nicht die richtigen sind. Und sie werden natürlich Sieger im Kampf gegen diesen ekelhaften, fetten, rücksichtslosen Casinoschiffbesitzer. Köstlich erzählt, sehr spannend, für viele Jungs, so zwischen neun und zwölf, denke ich ein absolutes Lieblingsbuch.
Verlag: Beltz Gelberg, August 2005
ISBN: 340780959X






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