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Geschichte der CIA

Rekonstruieren Sie einige Ereignisse in der Welt, deren Ablauf die CIA und die amerikanische Regierung massgeblich beeinflusst haben...

Geschichte der CIA

28/10/03

Chile 1973

Chile 1973

Die Präsidentschaftswahlen in Chile gewinnt 1971 der sozialistische Kandidat Salvador Allende. Er kündigt eine Agrarreform und Verstaatlichungen an. Richard Nixon ist entsetzt und gibt dem Direktor der CIA, Richard Helms, freie Hand, Allendes Pläne zu verhindern.

In Washington beschließt man, die chilenischen Militärs bei einem Putschversuch gegen Allende zu unterstützen, um General Pinochet an die Macht zu bringen. Der Umsturz gelingt am 11. September 1973. Salvador Allende wird ermordet oder begeht - laut CIA-Angaben – Selbstmord. Tausende Chilenen werden gefoltert und umgebracht. Die Listen mit den Namen der Verdächtigen erhalten die Todesschwadronen der Militärjunta von der CIA.

Die Verwicklung der CIA in den Staatsstreich in Chile sowie Enthüllungen über die Verquickungen zwischen dem Geheimdienst und dem Weißen Haus in der Watergate-Affäre veranlassen den US-Kongress, der sich vom inzwischen zurückgetretenen Nixon getäuscht und erniedrigt fühlt, der CIA straffere Zügel anzulegen.

Die Anhörungen der CIA-Direktoren vor den sogenannten Church- und Pike-Kommissionen des Senats im Jahr 1976 verfolgt ganz Amerika mit Bestürzung. Nichts wird wieder so sein wie zuvor. Unglaubliche Dinge kommen ans Licht. Die im Church-Bericht aufgedeckte Unterstützung General Pinochets durch die CIA und deren Beteiligung am Sturz der sozialistischen Regierung werfen dunkle politische Schatten auf Außenminister Henry Kissinger.

Erstellt: 22-04-04
Letzte Änderung: 28-10-03