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ARTE KULTUR - 30/05/08

Choregraphische Treffen

Wie jedes Jahr laden die Choregraphische Treffen der Seine-Saint-Denis zur Entdeckung neuartiger Werke ein. Sei es die junge Italienerien Teodora Castelucci oder die schweizerin Cindy van Acker, sei es Algerien, Argentinien oder die Bundesrepublik... Neue Phantasien breiten sich aus.

Auf der Bühne

Die Reportage sehen (windows media)

Ein starker Auftakt: "Kernel" von Cindy van Acker sprengt den Bühnenraum. Das Publikum ist der Performance - in Osmose mit den Interpreten.
Kataline Patkaï präsentiert mit "Sisters" eine getanzte Version von "Ein ruhiges Leben" von Marguerite Duras. Es geht um ein Mädchen, das sich selbst nicht wiedererkennt, sich den eigenen feindseligen Doppelgängerinnen gegenüber sieht.
Die "Rencontres" spielen an mehreren Orten. In Montreuil gastiert ein reines Frauenstück. Julie Nioches Lieblingsthema ist die Wechselhaftigkeit des Alltags. In "Matter" konfrontiert sie sich selbst mit den Elementen, um ihre eigene Persönlichkeit und die ihrer Mittänzerinnen herauszustellen. Mit einfachen Papierkostümen und Wasser schafft Julie Nioche einen Raum der Verletzlichkeit. Doch die ist wie das Versprechen einer neuen Geburt.
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Das Festival
Rencontres chorégraphiques internationales
Choregraphische Treffen Seine-Saint-Denis
vom 15. Mai bis zum 8. Juni 2008
Seine-Saint-Denis
>> Offizielle Website

In der Reportage zu sehen
"Kernel" von Cindy van Acker
"Sisters" von Kataline Patkaï
"Matter" von Julie Nioche

Links
>> Website des Festivals
>> Website von Cindy van Acker
>> Website von Kataline Patkaï

Videoausschnitt
"Kernel" von Cindy van Acker

Erstellt: 30-05-08
Letzte Änderung: 30-05-08