In der mexikanischen Drogenstadt Ciudad Juárez fließt das Blut in Strömen. Mehr als 300 Frauen wurden dort in den letzten 15 Jahren getötet, und seit Jahresbeginn geschehen mindestens acht Morde täglich. Auch Drogen spielen in diesem Chaos eine Rolle. Aus Kolumbien stammendes Kokain wird in Ciudad Juárez umgeschlagen und von dort in die amerikanischen Großstädte verteilt, wo sich die Dealer mit Waffen versorgen. Die Drogendurchfuhr zwingt die Bewohner zu einem Leben in Angst, und selbst die in einem Park verschanzte Armee hat inzwischen die Kontrolle verloren.
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