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Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Internationalen Comic Festivals in Angoulême, sendet ARTE ein Sonderprogramm und widmet dem Comic ein Online-Special.

> TV-Programm > 25.01: Comics ziehen in den Krieg

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Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Internationalen Comic Festivals in Angoulême, sendet ARTE ein Sonderprogramm und widmet dem Comic ein Online-Special.

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Mittwoch, 25. Januar ab 20.15 Uhr - 01/02/12

Comics ziehen in den Krieg

Gewalt in einem Comic hat keine Konsequenzen. Was, wenn der Comiczeichner selbst in den Krieg zieht?

Um 20.15 Uhr: "Persepolis"
Ein Animationsfilm von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud (Frankreich, 2007, 91 Minuten).

Die aufgeweckte Marjane ist acht Jahre alt, als 1978 der Schah in ihrem Heimatland Iran gestürzt wird. Ihre Familie freut sich, doch auf die Euphorie folgt schnell Ernüchterung: Die Islamische Republik entpuppt sich als strenges Regime, worunter auch Marjane und ihre Vorliebe für Punkmusik leidet. Um ihrer Tochter die Diktatur und den Krieg zu ersparen, schicken die Eltern Marjane nach Wien auf ein Internat. Doch die Konflikte im Heimatland lassen Marjane nicht los.

Um 21.50 Uhr: "Waltz with Bashir"
Ein Animationsfilm von Ari Folman (Israel/Frankreich/Deutschland, 2008, 83 Minuten).

Der Film bei ARTE +7 (bis 2. Februar)


In einem animierten Dokumentarfilm verarbeitet der israelische Regisseur und Drehbuchautor Ari Folman seine Erlebnisse als Soldat im Libanonkrieg Anfang der 80er Jahre, die er beinahe vollständig verdrängt hatte. Die filmische Autobiografie von Ari Folman vor dem Hintergrund des ersten Libanonkriegs wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht.

Wiederholungen:
31.01.2012 um 02:10
08.02.2012 um 02:00
11.02.2012 um 02:35

Um 23.10 Uhr: "Comics ziehen in den Krieg"
Eine Dokumentation von Mark Daniels (2008, 64 minutes).

Die mediale Darstellung von Kriegen gleicht in den letzten Jahren immer mehr einer Inszenierung, durch Satellitenübertragungen und Internet scheint der Zuschauer live am Geschehen beteiligt zu sein. Der Dokumentarfilm von Mark Daniels stellt Künstler vor, die sich der menschlichen Grenzerfahrung Krieg auf eine andere Art stellen: mit dem Zeichenstift. Sie schaffen damit eine dokumentarische Genauigkeit, die der medialen Bilderflut diametral entgegensteht.

Wiederholungen:
31.01.2012 um 03:30
08.02.2012 um 03:25

Erstellt: 23-12-11
Letzte Änderung: 01-02-12


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