Mit Common taucht Chicago erstmals auf der Landkarte des HipHop auf. 1972 geboren, verbringt er seine Jugend wie Quincy Jones im South Side-Ghetto. Das erste Album nimmt er mit zwanzig auf: eine Hommage an die musikalische Vergangenheit seiner Heimatstadt, an Jazz und Blues. Inzwischen verkehrt er mit den ganz großen Hollywoodstars. In Kürze kommt er mit dem neuen Terminator in die Kinos, und in "American Gangster" mimte er Denzel Washingtons kleinen Bruder.

"Terminator 4 -Salvation: The Future Begins" ab Juni in den Kinos.

1994 wirft Common mit "I used to love H.E.R", einen Molotov-Cocktail ins Gangsta Rap-Lager, das an der Westküste sein Unwesen treibt. Der Krieg der Egos zwischen den Rappern Notorious Big und Tupac Shakur, die beide unter mysteriösen Umständen ermordet werden sollten, setzen dem HipHop damals schwer zu. Gangsta-Rap-Begründer Ice Cube kontert, indem er Common in einem Song disst, sodass Louis Farrakhan, Führer der “Nation of Islam“, sich als Schlichter anbietet.
Seit 1997 macht Common mit seinem Conscious-Rap auf HipHop-Pazifist. "One Day It Will All Make Sense" heißt sein drittes Album, in dem er Schwulenfeindlichkeit und das amerikanische Rechtssystem anprangert. Außerdem ist er der erste, in dessen Lyrics der Name Barack Obama fällt. Der ist Sozialarbeiter in South Side Chicago, als Common dort aufwächst.
Bei seinen Features hängt Common die Latte hoch. Lilly Allen, Lauryn Hill, Erykah Badu, Mary J.Blidge, Macy Gray - der Sonnyboy scheint selten einen Korb zu bekommen.
Für sein Opus N° 8, "Universal Mind Control", holt sich der Rapper aus Chicago mit Pharell Williams den Mozart unter den HipHoppern ins Boot. Common genießt mittlerweile als Grammy-Stammgast das schöne Leben.
Neues Album
"Universal Mind Control" von Commonbei Geffen / Universal







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