
Zum Anhören:
You're nobody 'Till somebody loves you
OI' Man Mose
Taboo
Dats's love
SwanneeIn den 60er Jahren gehörte New York zu den absoluten Musikmetropolen und die dort ansässigen Swing- und Bigbands lockten europäische Musiker jeglicher Couleur an. Deutschland steckte mitten im Jazzfieber und Sängerinnen wie Caterina Valente, Nana Mouskouri und Connie Francis zog es nach Übersee, wo sie mit namhaften Arrangeuren und Musikern Alben einspielten, u.a. mit Quincy Jones und Richard „Dick“ Wess. Letzterer nahm sich der erst 20-jährigen Francis an und produzierte 1960 ihre Platte „Songs To A Swinging Band.“ Doch bisher war das Album nur in Amerika verlegt. Unter dem abgeänderten Titel „Connie Francis in New York“ ist es nun auch in unseren Gefilden erhältlich und präsentiert völlig neue musikalische Facetten der populären Schlagersängerin. Denn die junge Francis swingt. Sie singt voller Verve und Leidenschaft Jazzstandards wie „I Got Lost In His Arms“ und „Angel Eyes“, oder brilliert mit leichtfüßigen Interpretationen von „Taboo“ und „Ol’ Man Mose“. Leider währte Connie Francis’ Karriere als Jazzsängerin nicht lange an, denn zurück im „Good Old Europe“ stieg sie auf den kommerziell erfolgreicheren Schlager um, der wahrscheinlich dafür verantwortlich ist, dass wir diesen Schatz der Swingära, leider erst jetzt zu hören bekommen.
Matthias Schneider
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Connie Francis
« Connie Francis in New York »
Universal







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