Montag, 30. August 2010
| 14:45 |
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Schritte ohne SpurIn einer gut situierten französischen Familie vom Lande herrschen Spannungen, die sich nur mühsam hinter der Fassade bürgerlicher Wohlanständigkeit verbergen lassen... |
|
DETAILS
|
|
Montag, 30. August 2010 um 14.45 UhrWiederholungen:
In einer gut situierten französischen Familie vom Lande herrschen Spannungen, die sich nur mühsam hinter der Fassade bürgerlicher Wohlanständigkeit verbergen lassen. Als der Hausherr nicht mehr gewillt ist, seine Affäre mit der schönen Nachbarin vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, und er seine Familie für die Geliebte verlassen will, wird diese plötzlich brutal ermordet ... Henri Marcoux und seine Frau Thérèse leben auf ihrem Landgut nur mehr nebeneinander her; füreinander empfinden sie nur noch Hass. Henri flüchtet sich täglich zu seiner Geliebten, der attraktiven Nachbarin Léda. Seine Frau weiß von der Liebschaft ihres Mannes und gestattet sie ihm, solange er sie nicht verlässt. Für diesen Fall droht sie Henri mit einem Skandal und kündigt an, ihm und Léda das Leben zur Hölle zu machen. Claude Chabrols dritter Film ist eine brillant fotografierte, kunstvoll-kühl gestaltete Adaption des Kriminalromans "Die schöne Dame von nebenan" ("The Key to Nicholas Street", 1952) von Stanley Ellin. Das frühe Werk des 1930 geborenen Mitbegründers der Nouvelle Vague zeigt zwar noch Einflüsse von Vorbildern wie Alfred Hitchcock und Fritz Lang, jedoch lässt sich in "Schritte ohne Spur" bereits deutlich die eigene Handschrift des französischen Autorenfilmers ablesen. |
|
Samstag, 21. August 2010
| 03:00 |
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Birth of CoolMan glaubt es kaum - auch der Jazz wirkt unterschwellig bis heute nach im Popuniversum. |
|
DETAILS
Dossier
|
|
Samstag, 21. August 2010 um 03.00 UhrWiederholungen:
1955 - 1966: Ein musikalischer Urknall verändert die Welt und bringt ein Universum neuer Stile hervor. Die vierteilige Dokumentationsreihe "Birth of" begibt sich an die Anfänge unserer Popkultur und verfolgt die Geburtsstunde neuer musikalischer Formen. Beobachtet sie beim Laufenlernen und begleitet ihren Erfolg: Rock'n'Roll, Soul, Cool und Pop - jene Galaxien, die in ihrer Gesamtheit nicht mehr und nicht weniger bedeuteten als eine kulturelle Revolution. Man glaubt es kaum - auch der Jazz wirkt unterschwellig bis heute nach im Popuniversum. Als Musik bei erfolgreichen Ausnahmekünstlern wie Jamie Cullum, der durch die Folge führt - als Haltung bei allen "Hipstern" in urbanen Milieus, die auf Sichentziehen als Form der Widerständigkeit setzen. Denen auch Literatur und bildende Kunst nicht fremd sind. Die sich cool geben - "Birth of Cool", das bereits 1949 aufgenommene, Mitte der 50er erschienene Album von Miles Davis gilt als Geburtsstunde dieser Attitüde und des Sounds. Lee Koonitz, 83 und bei den Aufnahmen zu "The Birth of Cool" als Saxofonist dabei, zelebriert den Zauber dieser musikalischen Welt - die Jazzgröße Dee Dee Bridgewater steht ihm zur Seite. |
|
Samstag, 28. August 2010
| 03:00 |
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Birth of GrooveDie 60er - das waren auch die Jahre von Motown und Staxx... |
|
DETAILS
|
|
Samstag, 28. August 2010 um 03.00 UhrWiederholungen:
1955 - 1966: Ein musikalischer Urknall verändert die Welt und bringt ein Universum neuer Stile hervor. Die vierteilige Dokumentationsreihe "Birth of" begibt sich an die Anfänge unserer Popkultur und verfolgt die Geburtsstunde neuer musikalischer Formen. Beobachtet sie beim Laufenlernen und begleitet ihren Erfolg: Rock'n'Roll, Soul, Cool und Pop - jene Galaxien, die in ihrer Gesamtheit nicht mehr und nicht weniger bedeuteten als eine kulturelle Revolution. Die 60er - das waren auch die Jahre von Motown und Staxx. Der Soul wurde geboren und brachte ein ganz neues Gefühl in den musikalischen Mainstream. Ray Charles, Sam Cooke und James Brown verbanden Elemente des Gospels und Blues zu einem leidenschaftlichen, rhythmischen Sound mit positiver Grundschwingung. Es groovte! |
|
Mittwoch, 18. August 2010
| 01:40 |
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Der Tag als die Beatles (beinahe) nach Marburg kamenTeenager lassen sich die Haare schulterlang wachsen und werden als "Gammler" beschimpft... |
|
DETAILS
|
|
Mittwoch, 18. August 2010 um 01.40 UhrWiederholungen:
Der Dokumentarfilm "Der Tag, als die Beatles nach Marburg kamen" ist eine wunderbare, traurig-komische Geschichte über die Verführbarkeit durch die Sehnsucht, über das Ausblenden der Realität durch die Verliebtheit in einen Traum. Im Mittelpunkt steht zum einen Ferdinand Kilian, der tragische Held dieser Kleinstadtposse, mit seiner typisch deutschen Nachkriegsfamiliengeschichte und zum anderen die Stadt Marburg mit ihren "gläubigen" Einwohnern und deren Sehnsucht nach der "großen Welt" und der Flucht aus der engstirnigen Provinzialität. Teenager lassen sich die Haare schulterlang wachsen und werden als "Gammler" beschimpft. Jugendliche hören laute Beatmusik, treffen sich in schummrigen Kellerdiskotheken, diskutieren nächtelang alternative Gesellschaftsmodelle, gründen Kommunen und testen Drogen. Die Sehnsucht der Jugend nach Veränderung ist allenthalben spürbar in Deutschland Mitte der 60er Jahre. In dieser Zeit spielt eine amüsante und anrührende Geschichte, in der einige junge Leute einen Traum haben und so fest daran glauben, dass er für einen Augenblick Realität zu sein scheint. Filmemacher Michael Wulfes rekonstruiert seine Geschichte mit liebevoll ironisch inszenierten Spielszenen, privaten Fotos, Archivaufnahmen und natürlich Zeitzeugen, die noch heute ins Schwärmen geraten, wenn sie sich an sich, an Ferdie, an Marburg und an den Tag erinnern, als die Beatles beinahe nach Marburg kamen. Damit zeichnet Wulfes zugleich ein dichtes Bild davon, wie diese und fast alle anderen Jugendlichen in der Kleinstadt und auf dem Dorf Mitte der 60er Jahre begannen, sich mit der Beatmusik und allen ihren Begleiterscheinungen von der konservativen Welt ihrer Eltern abzugrenzen. |
|






per E-Mail verschicken







Facebook
Twitter
RSS

