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Mit offenen Karten

Mit offenen Karten wird jeden Samstag um 19.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt, ebenso wie am Mittwoch um 00.50 Uhr und am Samstag um 11.45 Uhr. Die Sendung wird (...)

Mit offenen Karten

13/06/08

DIE ZWEI GESICHTER MALAYSIAS


Eine Sendung von Jean-Christophe Victor



An der Straße von Malakka
Ein Botschafter erlebt Singapur, Brunei und Malaysia


von Wolfram Dufner
Societäts-Verlag, Frankfurt/Main - 2005

Ostasien durchläuft einen dramatischen Wandlungsprozess. Der Wind dreht. Altes versinkt, die Wälder, die Küsten und das Meer, die Dörfer und die Menschen ändern sich. Die Moderne, so fraglich sie uns erscheinen mag, bricht sich in den alten asiatischen Kulturen überall Bahn. Die Menschen fordern, was ihnen im Fernsehen vom Leben in der westlichen Welt vorgespielt wird. Die Regierungen sind sich dieser Forderungen bewusst und zahlen, um des sozialen Friedens und des Machterhaltes willen, jeden Preis. Als der Autor an der Straße von Malakka lebte, stand der große Wandel erst an seinem Anfang. (Quelle: societaets-verlag.de)





Zwischen Bürgerkrieg und friedlicher Koexistenz
Interethnische Konfliktbearbeitung in den Philippinen, Sri Lanka und Malaysia


von Peter Kreuzer und Mirjam Weiberg
transcript, Bielefeld - 2007

Das Buch vergleicht drei multiethnische Gesellschaften Süd- und Südostasiens – die Philippinen, Sri Lanka und Malaysia – in Bezug auf deren Fähigkeit, interethnische Konflikte gewaltarm zu bearbeiten.
Gezeigt wird, dass weder Multiethnizität Gewalt befördert, noch dass eine demokratische Regierungsform als Allheilmittel zur Zivilisierung des interethnischen Konfliktaustrags gelten kann. Vielmehr kommt dem Faktor Kultur eine zentrale Rolle sowohl für die Wege in die Gewalt als auch für deren Vermeidung zu. Ethnizität und politische Institutionen können in Abhängigkeit von kulturellen Mustern sowohl konfliktverschärfend als auch -zivilisierend wirken. (Quelle: transcript-verlag.de)




Die Entstehung von kollektiven Identitäten
Das Beispiel der ASEAN-Staaten


von Nikolas Busse
NOMOS, Baden-Baden - 2000

Die internationale Politik muss nicht ausschließlich von Machtkämpfen und Unsicherheit geprägt sein. Zwischen einzelnen Staaten kann sich auch ein Gefühl von Gemeinschaft und Miteinander herausbilden. Bislang hat die Forschung angenommen, daß solche kollektiven Identitäten vornehmlich zwischen liberalen Demokratien entstehen. Als Beispiele gelten die Europäische Union oder die transatlantischen Beziehungen. Die Studie von Nikolas Busse zeigt, dass auch zwischen semidemokratischen oder autoritären Ländern wie den ASEAN-Staaten ein Prozess der Gemeinschaftsbildung stattfinden kann. Aufbauend auf diesem empirischen Befund entwickelt der Autor ein allgemeines Modell über die Entstehung von kollektiven Identitäten in der Weltpolitik. (Quelle: nomos.de)



Südostasien im Globalisierungsprozess
Entwicklung und Perspektiven der regionalen Integration der ASEAN-Länder


von Martin Skala
Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden - 2004

Der Einfluss Asiens auf die Weltwirtschaft wächst, und die wirtschaftliche Dynamik hat in den letzten Jahren zu engen intraasiatischen Investitions-, Produktions- und Handelsverflechtungen geführt, die in zunehmendem Maße von staatlichen Integrationsvereinbarungen flankiert werden. Diese Entwicklung wirft die geopolitisch brisante Frage auf, ob neben Europa und Nordamerika ein dritter Pol mit ausgeprägter interner wirtschaftlicher und politischer Vernetzung entsteht. (Quelle: gabler.de)





Erstellt: 13-06-08
Letzte Änderung: 13-06-08