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Geschichte der CIA

Rekonstruieren Sie einige Ereignisse in der Welt, deren Ablauf die CIA und die amerikanische Regierung massgeblich beeinflusst haben...

Geschichte der CIA

28/10/03

Dallas, Ermordung von J.F.Kennedy 1963

Ermordung John F. Kennedys 1963

John F. Kennedy
weiß kaum noch, wie er Allen Dulles und die CIA unter Kontrolle bekommen soll. Die „Agency“ ist dabei, zu einem Staat im Staate zu werden. Nachdem alle Versuche, Castro zu stürzen gescheitert sind, führt der übermächtig gewordene Allen Dulles einen Propagandafeldzug mit dem Ziel, die Verantwortung für alle Misserfolge der CIA seit dem Desaster der Schweinebucht Kennedy anzulasten.

John F. Kennedy beschließt, die Machtfülle der CIA zu beschneiden und sich von deren mächtigem Chef zu trennen. Dulles wird gezwungen, seinen Rücktritt einzureichen. Im Beisein von Dulles ernennt Kennedy John Mc Cone, einen kleinen farblosen und unauffälligen Mann, zu dessen Nachfolger. Allen Dulles schäumt vor Wut darüber, wie man ihn „kaltgestellt“ hat, wie er es nennt. Zehn Jahre lang war er die Verkörperung der CIA gewesen.

Am Tag nach der Ermordung John F. Kennedys im Jahr 1963 stürzt dessen Bruder Bob in das Büro von John Mc Cone, dem neuen CIA-Direktor, um ihm eine einzige Frage zu stellen: „Hat die CIA meinen Bruder umgebracht?“

Der neue Präsident Lyndon B. Johnson setzt die Warren-Kommission ein, um die Hintergründe der Ermordung Kennedys aufzuklären. Seltsamerweise ist es jedoch kein anderer als Allen Dulles, der mit der Untersuchung betraut wird, obwohl er und Kennedy einander hassten und letzterer ihn um seinen Posten gebracht hatte.

Einige Monate später gibt Richter Warren in Anwesenheit von Präsident Johnson das Ergebnis der Nachforschungen seiner Kommission bekannt: Es gab kein Mordkomplott. Lee Harvey Oswald war der alleinige Täter.

Erstellt: 22-04-04
Letzte Änderung: 28-10-03