In der Sendung blicken Patrick Bouchain und Daniel Buren auf das Abenteuer zurück, das sie 1985 zusammenführte: die Restaurierung des Ehrenhofs des Pariser Palais Royal. Ursprünglich ein Stein des Anstoßes, gehören die so genannten "Buren-Säulen" heute zu der absoluten Sehenswürdigkeit der französischen Hauptstadt.
Der Name Daniel Buren
wird automatisch mit dem von ihm entworfenen Längsstreifenmuster in Verbindung gebracht. Die Grundkombination aus weißen und farbigen Streifen wandelt Buren in unzähligen Varianten ab, denn jedes seiner vor Ort geschaffenen Kunstwerke reflektiert die Charakteristika seines Umfelds. Präzision und Radikalität zeichnen den international anerkannten Konzeptkünstler aus, dessen Werke oft nur für die Dauer einer Ausstellung existieren.Der Architekt Patrick Bouchain schuf in den letzten 20 Jahren einige der gelungensten Kulturstätten in Frankreich und im Ausland. Mit seinen Raumkreationen, die die Menschen sich zu Eigen machen können, wehrt sich der Nonkonformist gegen alle schwerfälligen Regeln, die Eigeninitiative und Unternehmergeist beschränken. Als Gastarchitekt der ersten BauNetz-Biennale in Venedig 2006 verwandelte er den französischen Pavillon gemeinsam mit Daniel Buren und anderen Künstlern in eine "Métavilla", die, so Bouchain, "vom Menschen in Beschlag genommen werden kann. Der aus Industriegerüst-Stangen bestehende Pavillon wurde für kurze Zeit zum Wohn- und Arbeitsraum und machte das Biennale-Thema der globalen Verstädterung am kleinen Modell nachvollziehbar.






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