Auberginen-Klappe, Gurkenficke, Radi-Rimba, Paprika-Tröte oder Karottenblockflöte. Hauptsache frisch und knackig: nur so entsteht der typisch feuchte Gemüseklang.Marie Steinauer: "Wir spielen nur auf Gemüse, wir spielen nicht auf Obst, wir spielen auch nicht auf Kartoffeln, denn das sind Grundnahrungsmittel.“
Das erste Wiener Gemüseorchester serviert Computerklänge von Kraftwerk als streng vegetarische Vitaminbombe. Ihr Ziel: Übernahme der Weltherrschaft durch den wahren Gemüsesound: sozusagen: vegetabiler Free-Style! Dafür haben die Performance-Künstler, Bildhauer und Musiker sogar eine eigene Notenschrift entwickelt... Wahre Gemüsiker sorgen sich sogar um die korrekte Beseitigung ihrer Klangkörper: Im Suppentopf köcheln die musikalischen Reste vom Instrumentenbau und werden anschließend gemeinsam mit den Konzertbesuchern verspeist.
In der Reportage zu sehen:
Die Gemüsiker Matthias Meinharter, Marie Steinauer und Tamara Wilhelm.
Album"Automate" von Erstes Wiener Gemüseorchester
Erscheinungsdatum: 6. Oktober 2003
Label: transacoustic research (Extraplatte)
ASIN: B0000AN1AS
Termine27. und 28.10.05 Rom, Romaeuropa Festival 2005
Link>> Website des Ersten Wiener Gemüseorchesters
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TRACKS
Donnerstag, den 08. September 2005 um 23.10 Uhr
Wiederholung am Samstag, den 10. September um 17.50 Uhr
Redaktion: BR
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