Der wirtschaftliche Nutzen ist hier nicht wie bisher nur allenfalls ein netter Nebeneffekt, sondern Herzstück des Spiels. Es gibt eine eigene Währung, den Linden- Dollar, und einen wechselnden Tageskurs zum US- Dollar.
Aileen Graef ist mit ihrem Avatar Anshe Chung zu einer der ersten virtuellen Internet-Millionärinnen geworden. Sie ist die Immobilienmogulin des Second Life-Kosmos. Real lebt die Deutsch-Chinesin mit ihrer Familie in Hessen.
Sie entwirft Landschaften, Häuser und Kleidung, die sie im Second Life-Universum verkauft. Das bringt ihr einen realen Umsatz in Millionenhöhe ein. Mittlerweile beschäftigen sie und ihr Mann mehr als 20 Menschen in ihren Anshe Chung- Studios im chinesischen Wuhan.
Wie funktioniert das Spiel? Nachdem man die kostenlose Software runtergeladen hat, bekommt man für rund 10 US$ im Monat eine Premium- Mitgliedschaft und ein wöchentliches Taschengeld. Damit ist es möglich, Land zu erwerben und grafisch aufzuwerten. Über sogenannte Editoren und eine eigene Second Life- Programmiersprache ist es dann möglich etwas aus dem Nichts zu erschaffen.
So ist auch Anshe Chung zu ihrem Vermögen gekommen. Aber auch immer mehr reale Firmen springen auf den virtuellen Zug auf. Adidas verkauft bereits Schuhe und SonyBMG veranstaltet Konzerte in "Second Life". Der Nachrichtendienst Reuters hat einen Korrespondenten und Bild.t-online.de bietet sogar ein virtuelles Zeitungs-Abo an.
Internet:Homepage Second Life
(auf Englisch)







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