Der Londoner Detektiv Sherlock Holmes widmet sich einem neuen, eigenartigen Fall: Gabrielle Valadon, eine junge Frau, die beinahe ertrunken wäre, behauptet, man habe sie ermorden wollen. Seine Ermittlungen führen Sherlock Holmes nach Schottland. Als er dort mit Dr. Watson eine Bootsfahrt auf Loch Ness unternimmt, wird das Boot der beiden von einem Ungeheuer aus dem Gleichgewicht gebracht. In der Nacht darauf kehrt Holmes an den See zurück und kommt dem vermeintlichen Monster auf die Spur: Es handelt sich um ein Versuchs-U-Boot. Nach dieser Entdeckung ist auch Gabrielle Valadon entlarvt. Sie ist eine deutsche Spionin, die sich Holmes' bedienen wollte, um die Pläne des U-Boots zu stehlen. Holmes und Watson kehren nach London zurück und Gabrielle wird des Landes verwiesen.
Koautor I. A. L. Diamond, der mit Regisseur Billy Wilder gemeinsam das Drehbuch nach den Figuren des britischen Schriftstellers Sir Conan Doyle verfasste, kommentiert die Arbeit an dem Film folgendermaßen: "Wir haben uns nicht um die Puristen gekümmert, weil wir nicht wollten, dass sie sich um uns kümmern. "Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Ironisch-geruhsame Kriminalkomödie, in der Billy Wilder mit verschmitztem Humor vorgibt, zwei Fälle aus dem fiktiven Nachlass des Holmes-Freunds Dr. Watson zu adaptieren, die Holmes nicht veröffentlicht sehen wollte. Ein amüsantes, leicht melancholisches Spiel mit Schein und Sein, Mythos und Legende sowie der doppelbödigen Moral der Gesellschaft; liebevoll ausgestattet und vorzüglich gespielt." Und "Ciné/Télé Guide" meint: "Eine humorvolle Entmystifizierung von Conan Doyles Held", während "Le Cinéma" ergänzt: "Brillant, köstlich und stilvoll. Ein Film, der bewusst auf Distanz zum Mythos Sherlock Holmes geht."






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