Die Reportage sehen (real video - 3mn14)
Es klingt wie ein fantastisches Gewitter, das auf Aix-en-Provence niederprasselt. Riesen, Götter und Alpträume in einer Stadt, die eigentlich an Mozart und Sonne gewöhnt ist. In diesem Jahr ist das Großereignis des Festivals für lyrische Kunst Richard Wagners "Ring des Nibelungen". Doch das Streben nach Macht und das Übel, das daraus entstehten kann, sind hier nicht so deutlich sichtbar. Regisseur Braunschweig interessiert sich indess mehr für Träume und menschliche Gefühle als für die Götterdämmerung.Schluss mit den Mythen und den alldeutschen Mysterien. Das Rheingold wird wieder zu einem Märchen. Jeder versucht, an den magischen Ring zu gelangen, bereit dafür Frau, Jugend und Freundschaft zu opfern. Dank der Inszenierung und der überzeugenden Interpretation der Berliner Philharmoniker, enthüllt sich ein neuer Wagner.
Lily Paasikivi: "Die Erhabenheit und die Großartigkeit der Musik sind nicht verschwunden. Aber darüber hinaus versuchen wir die Verletzlichkeit, die Zartheit und die Zerbrechlichkeit der Gefühle herauszuarbeiten. Es geht nicht darum, etwas zu reduzieren, sondern im Gegenteil mehr Facetten der Gefühle zu zeigen. "Die Götter, sie wirken so menschlich, als kämen sie direkt aus der Geschäftswelt. Doch all das ist nur ein Prolog. Im kommenden Jahr wird die "Walküre" gegeben. Und es ist nicht gesagt, dass Braunschweig vorhat, seine Inszenierung dann immer noch so leichtfüssig zu gestalten.
Das Rheingold
Richard Wagner (1813-1883)L'Or du Rhin
>> Mehr Informationen
Aufführungenam 06. und am 08. Juli 2006
im Théâtre de l'Archevêché
Palais de l'Archevêché
13100 Aix-en-Provence
Das FestivalFestival International d'Art Lyrique d'Aix-en-Provence
vom 02. bis zum 22. Juli 2006
in Aix en Provence
>> Offizielle Website
Auf ARTELive aus Aix-en-Provence: Die Italienerin in Algier
Montag, 17. Juli 2006, um 21.40 Uhr
ARTE überträgt live aus Aix-en-Provence die komischen Oper, die Italienerin in Algier, von Gioacchino Rossini.
>> Unser Dossier
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ARTE Kultur
Von Montag bis Samstag um 20.00






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