![]() | |
|
Schlecht ausgerüstet und unvorbereitet, sind die amerikanischen Soldaten Rommels Heeresgruppe anfänglich weit unterlegen. Erst als George Patton die Führung der amerikanischen Truppen übernimmt, wendet sich das Blatt. Ihm gelingt es, die Soldaten körperlich und moralisch aufzubauen und schon nach kurzer Zeit holt die US-Armee zum großen Gegenschlag aus – mit Erfolg. Nach sechs Monaten harten Kämpfen kapitulieren im Mai 1943 die letzten deutschen und italienischen Soldaten.
In den USA laufen indessen die Produktionsbetriebe auf Hochtouren. Überall im Land wird rund um die Uhr Kriegsmaterial produziert. Viele amerikanische Industriestädte erleben eine unglaubliche Bevölkerungsexplosion. Auch Mobile scheint aus allen Nähten zu platzen. „Mobile wurde so voll, dass die Leute in Zelten auf freien Baugrundstücken lebten. Oft teilten sich auch vier Männer ein Pensionszimmer; sie teilten sich die Betten, während zwei arbeiteten, schliefen die anderen beiden in den Betten“, beschreibt Katharine Phillips die Lage.
Auf den Philippinen leben die nun 10-jährige Sascha Weinzheimer und ihre Familie weiter mit Tausenden anderer Europäer im Internierungslager Campo Santo. Sich selbst überlassen, überleben sie nur dank Essensspenden von einheimischen Freunden.
Der Kriegsgefangene Glenn Frazier, der bisher wie durch ein Wunder die Grausamkeiten der Japaner überlebt hat, wird hingegen wie alle anderen überlebenden Kriegsgefangenen nach Japan verschifft. Sein Schicksal ist ungewiss.
Januar 1943 - Dezember 1943







per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

