ZDF, 89 Min.
Regie: Guido Knopp, Sebastian Dehnhardt, Manfred Oldenburg
Am 4. Juli 1954 warteten Millionen Deutsche vor ihren Radiogeräten auf das erlösende Wort: "Aus, aus, auuus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwei Toren im Finale in Bern!", jubelte Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Seine Stimme erklang an diesem Tag nicht nur in den Wohnzimmern und Kneipen zwischen Kiel und Konstanz, sondern ebenso von Rostock bis Suhl. Auch die Menschen in der DDR fieberten mit. Das Ergebnis des Spiels war mehr als eine Sensation. Denn die westdeutsche Mannschaft war als krasser Außenseiter in die Begegnung gegangen. Auf ungarischer Seite hingegen wirbelte ein wahres "Puszta-Ballett", das in über 30 Spielen ungeschlagen war. Diese Top-Mannschaft zu besiegen war wie der Stein Davids gegen Goliath. Eigentlich ein Fußball-Märchen. Wie kam es zustande? Nur durch Glück? Oder war es das Ergebnis harter Arbeit? Aus dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft im Finale der WM 1954 gegen Ungarn ist ein Mythos geworden. Eine Geschichte, so schön, dass sie fünf Jahrzehnte später, im kollektiven Bewusstsein der Nation, mehr ist, als nur eine ferne Sage. Sie gilt als Wunder - das "Wunder von Bern". Die Legende ist bekannt. Es ist Zeit, die wahre Geschichte zu erzählen.Der Dokumentarfilm zeichnet ein präzises und zugleich bewegendes Bild der Fußballweltmeisterschaft von 1954. Er präsentiert umfangreiche, nie gesehene Ausschnitte aus dem Finale, fünf Tore in Farbe, Neuaufnahmen in High Definition sowie Spieler und Zeitzeugen aus Deutschland und Ungarn. Der Film endet nicht mit dem Schlusspfiff, sondern zeigt auch, was aus Siegern und Verlierern geworden ist.






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