Die Dokumentation begleitet Neugeborene in ihrem ersten Lebensjahr, bei jedem Entwicklungsschritt, den sie tun, und stellt neuere Forschungen zur frühkindlichen Entwicklung vor.
Mit der Geburt, der Abnabelung des Menschen von der Mutter, muss vieles in Gang kommen, was das weitere Leben bestimmt: Der erste Atemzug, der 15-mal schwerer fällt, als die etwa 600 Millionen Atemzüge, die sich in einem durchschnittlichen Leben noch anschließen. Das Herz muss wachsen, das Skelett und die Muskeln, damit der Mensch sich nach einigen Monaten erst auf allen Vieren, nach etwa einem Jahr auf zwei Beinen fortbewegen kann. Im Gehirn müssen sich die Synapsen noch ausbilden, die Menschen zu ganz individuellen Wesen mit eigenen geistigen und motorischen Eigenschaften machen werden. Das Sehen muss erlernt, Sprechlaute geformt, erste Wörter geplappert, einfache Sätze gebildet und die natürliche und soziale Umwelt im erwachenden Denken erfasst werden.
Einige Wissenschaftler sind sogar davon überzeugt, dass Babys bereits nach wenigen Monaten über ein begrenztes Zahlenverständnis verfügen und zu einfachen Rechenoperationen wie Addition und Subtraktion in der Lage sind.
ZUSATZINFORMATIONMit Hilfe von computergenerierten Grafiken der neuesten Generation lässt die Dokumentation den Zuschauer direkt in den Körper von Neugeborenen schauen und die Prozesse beobachten, die sich dort nach der Geburt abspielen. Vergleiche mit den entsprechenden Entwicklungsschritten von Tierbabys machen deutlich, was den Menschen und seine Neugeborenen zu einer anderen, ganz besonderen Spezies macht.
Wiederholungen : 11.04.2008 um 12.00 Uhr