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Einstein

Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer fruchtbare Wege öffnen zu einer neuen Physik.

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Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer (...)

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Dienstag, 28. November 2006 um 19.00 Uhr - 08/02/08

Das vibrierende Universum

Dokumentationsreihe von David Hickman


In dieser dreiteiligen Serie stellt der amerikanische Physiker Brian Greene seine Suche nach der "Theorie von Allem", der so genannten Weltformel vor. Es handelt sich in der Dokumentation um eine Fernsehadaptation von Greenes Bestseller "Das elegante Universum" (2000). Mit Spezialeffekten und Computerbildern macht der Theoretiker Greene die komplexen naturwissenschaftlichen Theorien von Newton über Einstein bis zur String-Theorie, dessen führender Vertreter er ist, für den Zuschauer verständlich.

USA 2003, Synchronfassung, Stereo, 43 Min.


Worüber Einstein graue Haare bekam, kann Brian Greene nur lächeln: Er kennt das Geheimnis der Weltformel. Bildrechte: ARTE F / © NDR/Edgeworx/A.Gross/J.DunnDie Dokumentation beginnt mit einer Kino-Szene, in der die Entstehung des Universums bis zum Urknall zurückverfolgt wird. Die beiden bisherigen Grundlagentheorien, Relativitätstheorie und Quantenmechanik, kollidieren miteinander und stellen das derzeitige Weltbild in Frage. Die String-Theorie tritt auf den Plan, nach der die kleinsten Objekte im Universum keine Punkte, sondern schwingende Energiestränge sind. Brian Greene beschreibt die abenteuerliche Entwicklung von einer 200 Jahre lang vergessenen mathematischen Formel zu den ersten Ideen von messtechnisch nicht nachweisbaren Energiesträngen, aus denen Quarks, Elektronen, Photonen und anderen Elementarteilchen entstehen.

Für ein besseres Verständnis hilft es, sich die Strings so groß wie ein Baum vorzustellen. Jedes Atom hätte im vergleich dazu die Größe eines Universums. Durcheinander bringt die String-Theorie auch die Vorstellung von den vier Dimensionen von Raum und Zeit, denn ihr zufolge muss das Universum aus mindestens zehn Dimensionen bestehen. Greene zeigt, wie diese zusätzlichen Dimensionen ineinander gefaltet sein könnten und führt zum Vergleich ein Stromkabel an. Dieses wirkt von weitem wie eine gerade Strecke. Eine Ameise wird beim Hineinschlüpfen jedoch eine weitere, runde Dimension entdecken: Den Kreisumfang, der für das Auge nicht sichtbar ist. Die Strings, so die Theorie, vibrieren in unglaublich winzigen Schwingungen, die letztlich für die Existenz der Erde verantwortlich sind.

Erstellt: 23-11-06
Letzte Änderung: 08-02-08