10 Jahre später erzählen einige Filme und Theaterstücke von diesen „schwarzen Jahren“ des Terrorismus und religiösen Fanatismus.Der bekannte algerische Schriftsteller Yasmina Khadra schuf eine in Algerien spielende Krimireihe mit Kommissar Llob als Hauptfigur. Einer der Bände, „Morituri“, wurde kürzlich von dem algerischen Regisseur Okacha Touita verfilmt.
Der Journalist Adlène Meddi war 25 Jahre alt, als er seinen ersten Roman, Le casse-tête turc, schrieb. Damals berichtete er für eine algerische Tageszeitung über Sicherheitsfragen. Seinen Roman schrieb er in der Mittagspause. In der Geschichte geht es um eine fiktive Ermittlung über Prostituiertenermordungen in Algier. Der Serienkiller ist ein Mann, der durch den Tod seiner Angehörigen seelische Verletzungen davongetragen hat.
Die Wirklichkeit dieser schlimmen Jahre findet häufig Eingang in die so genannte Trivialliteratur oder in „Untergenres“. In billig gemachten Filmen, in der Rai-Musik, die nachts in Lokalen gesungen wird, und in der Krimi-Flut, die den Buchmarkt überschwemmt, wird sehr wirklichkeitsgetreu und genau von der jüngsten Vergangenheit in Algerien erzählt.
In Algier spürt Tewfik Hakem der Frage nach, wie die Literatur die Gewalt dieser Jahre wiedergibt.
InternetWebsite von Yasmina Khadra
Website des Films „Morituri“ von Okacha Touita
Website des Verlages Barzakh







per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

