Ein gepflegtes Wohngebiet in einem x-beliebigen Vorort einer x-beliebigen Kleinstadt. Im Garten sitzt die 16-jährige Solène und geht vor Hitze und Langeweile bald ein. Urlaub zu Hause, na vielen Dank! Ihre Mutter Vera ist sowieso praktisch nie da, was bedeutet, dass Solène auch noch auf ihren kleinen Bruder Zadig aufpassen muss. Der ist zwar ganz süß, aber naja. Auch der junge Briefträger Alex, der täglich vorbeikommt, ist zwar ganz nett, aber naja. Als dann eines Tages der 40-jährige Antoine vor der Tür steht, mit seinem Motorrad, seiner Lederjacke und seiner Coolness à la Travolta, kommt plötzlich Bewegung in Solènes lahme Sommerferien. Ein Freund ihrer Mutter, vielleicht sogar ein ehemaliger Liebhaber. Das ist doch mal was anderes: aufregender, riskanter, erotischer.Zu der Regisseurin: Marie-Baptiste Roches, Jahrgang 1971, studiert nach dem Abitur Soziologie in Bordeaux und Medienkommunikation in Poitiers. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie als Regieassistentin bei einer Reihe von Kurz- und Spielfilmen. "Der Freund meiner Mutter" ist ihr erster Kurzfilm als Regisseurin. Momentan arbeitet sie an den Drehbüchern von zwei weiteren Kurzfilmen, "Simple Messieurs" und "La Terrasse".







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