Er machte den Punk zum Mainstream. Provokation, Konfrontation mit dem Establishment und Skandale – all das war bei ihm wohl geplant.
Er verpasste der Band „The Strand“ den Namen „Sex Pistols“, holte den Sänger Johnny Lydon (Rotten) dazu und organisierte die später legendären Auftritte. Er wollte schocken und so sangen die Sex Pistols „God save the Queen“ - ihren heute berühmtesten Hit – bei einem Konzert auf der Themse während die restlichen Briten durch die Straßen Londons zogen um das Kronjubiläum und damit ihr Königshaus zu feiern.
Mit seiner Freundin Vivienne Westwood zusammen entwarf er die Kostüme der Band. der Band. Die britische Boulevardpresse blies zum Gegenangriff und titelte: „Bestraft die Punks!“. Was einige zu wörtlich nahmen: zweimal wurden die Bandmitglieder auf der Straße verprügelt.
Nur drei Jahre gab es die Sex Pistols – und trotzdem sind sie bis heute berühmt – berüchtigt. Punk war plötzlich keine Untergrundbewegung mehr, sondern ging in die Geschichte der Popkultur ein.
Der Sänger der Sex Pistols Rotten soll Mclaren später vorgeworfen ahben, er habe die Band ins einer gier nach Ruhm und Geld verheizt. Das ganze Rabauken-Image sei seine Erfindung gewesen. Angeblich soll McLaren einmal ausgerastet sein, weil die Band statt das Hotelzimmer punklike zu zertrümmern einfach nur Reggae-Platten hörte.
McLaren selbst machte nie ein Geheimnis daraus, worin seine wirklichen Absichten bestehen:
„Mein Job auf dieser Welt ist es, mit den Medien ins Bett zu steigen, um auf diese Weise mit meinen Ideen, die Welt zu verändern. Punkrock war so eine Idee“.
Und bis zuletzt seine beste. Später betreute er die Band Adam and the Ants, machte selbst Musik. Double Dutch biel ein One-HitWonder.
2000 wollte er sogar in die Politik einsteigen und Londoner Bürgermeister werden, zog aber dann seine Kandidatur zurück.







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