Die Dokumentation beleuchtet die Beziehung des Propheten Mohammed zu den Frauen. Unter Nicht-Muslimen ist relativ unbekannt, dass Gottes Auserwählter zugleich ein einfacher, weltoffener und toleranter Mann war, der die Menschen und das Leben, vor allem aber die Frauen liebte. Die Dokumentation stellt ganz bewusst einen aufgeklärten Islam in den Vordergrund und erzählt von Mohammeds Liebschaften und Leidenschaften. So entsteht das Bild eines zärtlichen und sensiblen Mannes voller Zweifel, Ängste und Verlangen, das weit von jeglichem fundamentalistischen Klischee entfernt ist.Mohammed lebte 25 Jahre lang monogam. Die erste Frau, die er heiratete, war keine Jungfrau mehr. Und eine Frau war es, die als erste an den Propheten glaubte. Und dieser weigerte sich, eine Frau gegen deren Einverständnis zu ehelichen. Filmemacherin Lila Salmi geht es nicht darum, Mohammed zu idealisieren. So spricht sie auch das umstrittene Thema Polygamie an. Deutlich aber wird, dass Mohammed kein Traditionalist war und dass er den etablierten gesellschaftlichen Funktionsweisen einen menschlichen Zug verlieh. Sein Leben lang war er von Frauen umgeben, die er liebte und achtete. Sie haben ihn begleitet, ihn beraten und ihm geholfen.
Die Dokumentation lässt Historiker, Islam-Forscher und moderne muslimische Intellektuelle wie den Anthropologen und Islam-Experten Malek Chebel zu Wort kommen. Sie erzählen die faszinierende Geschichte von Mohammed und den Frauen und zeichnen ein anderes Bild des Islam.






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