Baron Wolman stand jeden Abend auf der Bühne und fotografierte. "Es gab weder Public-Relations-Leute noch Sicherheitsbeamte, die mich bei meinem Job behinderten", erinnert sich Wolman. "Ich hatte freien Zugang zu den Musikern, von denen die meisten damals noch ganz unbekannt waren .. The Doors, Cream, Janis Joplin, The Grateful Dead, The Who, Otis Redding, …..Ich konnte sie riechen, so nah war ich am Geschehen."
Rock’n Roll war damals noch kein Business. Es ging wirklich noch um die Musik. Die meisten Musiker kannten Wenner und Wolman persönlich. Jim Marshall, der sich dem Team bald nach der Gründung anschloss, fotografierte mit Wolman die Musiker nicht nur auf der Bühne, sondern auch in ihrem Alltag, in guten und schlechten Momenten. Sie lebten mit ihnen. Jim Marshall begleitete Bob Dylan nach New York. Er war dabei, als Johnny Cash im Folsom Prison eines seiner besten Konzerte gab. Er schoss einige der bekanntesten Fotos der jungen Rolling Stones. Rockkonzerttourneen waren damals ein Novum. Marshall und Wolman reisten mit den Bands. Sie fotografierten in Monterey, in Altamont und in Woodstock.
Von Insidern der Medienbranche am Anfang noch belächelt, fand ‘Rolling Stone’ schnell eine enthusiastische und gut informierte Leserschaft, überwiegend unter den Hippies in San Francisco und anderen US-Metropolen. Die Fotos von Wolman und Marshall prägten nicht nur den Stil der Zeitschrift, sie spielten eine zentrale Rolle, Musiker wie Jimmy Hendrix, Janis Joplin oder Bob Dylan bekannt zu machen und sie letztendlich zu Ikonen einer ganzen Generation werden zu lassen.
Internet:(auf Englisch)







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