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Die Banditen nehmen Ellen gefangen und versuchen, die zweite Hälfte des Plans zu erpressen. Fred Engel bietet an, sich gegen Ellen austauschen zu lassen. Doch die Gangster halten sich nicht an die Abmachung und nehmen auch Fred gefangen. Mit ihren Geiseln machen sie sich auf den Weg zum Silbersee.
Zwischenzeitlich geraten Winnetou und Old Shatterhand in die Hände der Utahs, die geschworen haben, jedes Bleichgesicht zu töten. Old Shatterhand muss in einem Zweikampf gegen den bärenstarken Häuptling "Großer Wolf" antreten. Dank einer List gelingt es Old Shatterhand, den Häuptling zu besiegen, und die Freunde verlassen unbehelligt das Dorf.
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Als die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand Ende 1962 in "Der Schatz im Silbersee" zum ersten Mal über die Leinwand reiten, werden sie umgehend von den deutschen Kinobesuchern ins Herz geschlossen. Insbesondere beim jungen Publikum kommt die Mischung aus Western, Märchen- und Abenteuerfilm gut an. "Der Schatz im Silbersee" löste eine Reihe von Karl-May-Verfilmungen aus, die die marode deutsche Filmindustrie retten.
Für eine ganze Generation junger Schauspieler, von Götz George über Karin Dor, Elke Sommer und Mario Adorf bis hin zu Terence Hill und Klaus Kinski, wird ein Auftritt in diesen Filmen zum Pflichtprogramm. In der Folge inspirieren die deutschen Western italienische Regisseure wie Sergio Leone, sich ebenfalls am Westerngenre zu versuchen, auch wenn deutscher und italienischer Western auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben.
Der Spielfilm wurde 1963 mit dem "Bambi" für den erfolgreichsten Film und 1964 mit der "Goldenen Leinwand" ausgezeichnet.
Und das amerikanische Monthly Film Bulletin schreibt: "Ein frisch kontinentaler Western; die Schauplätze sind attraktiv, und der Film ist erfreulich anzusehen. Und wie schön, dass es zur Abwechslung einmal nicht die US-Kavallerie, sondern die Indianer sind, die zur Rettung in letzter Sekunde angaloppiert kommen."






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