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Freitag, den 15. Juni ab 22.45 Uhr - 28/06/07

documenta 12

Am 16. Juni 2007 wird die documenta 12, die bedeutendste Kunstschau der Welt eröffnet. 100 Tage lang wird die sonst eher stille nordhessische Stadt Kassel zum internationalen Pflaster und zum Nabel der Welt für Künstler, Galeristen und Kunstliebhaber. Mehr als 100 Künstler werden 100 Tage lang in verschiedenen Gebäuden, an verschiedenen Orten der Stadt ihre Arbeiten präsentieren. Der Themenabend zeigt den spannenden Prozess der Ausstellungsentstehung und einige der teilnehmenden Künstler bei ihren Vorbereitungen. ARTE zeigt diesen Themenabend innerhalb des Programmschwerpunktes "Zeitgenössische Kunst".

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22.45 - Kunst und Kosmos
Die Wiederkehr des Politischen auf der documenta 12
Dokumentation von Tilmann Jens
Die documenta 12 betont die politischen Akzente zeitgenössischer Kunst. Filmemacher Tilmann Jens stellt in seiner Dokumentation im Vorfeld der weltweit größten Kunstschau einige Protagonisten vor. Zu ihnen zählen die senegalesische Modedesignerin Oumou Sy, die die Vitalität des afrikanischen Kontinents betont, und der chinesische Avantgarde-Künstler Ai Wei Wei, der mit eintausend seiner Landsleute nach Kassel reisen wird, um zu beobachten, wie die Stadtbevölkerung auf diese Invasion der Fremden aus dem fernen Asien reagiert.
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23.35 Das Wunder von Kassel
Dokumentation von Julia Benkert
Seit 1955 findet in der hessischen Stadt Kassel alle fünf Jahre eine Weltausstellung zeitgenössischer Kunst statt. Die künstlerische Leitung der documenta 12 hat Roger M. Buergel. Und der besteht bis zur Eröffnung am 16. Juni 2007 auf strengste Geheimhaltung. Schon seit Wochen werden die Ausstellungshallen bewacht wie ein Heiligtum. Die Anspannung ist enorm, auch bei den Künstlern vor Ort. Buergel plant eine politische documenta, aber auch eine sinnliche und eine richtig schöne dazu... Man darf gespannt sein.
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00.20 Forscher mit Haut und Haar
documenta-Künstler als Grenzgänger
Dokumentation von Rudolf Schmitz
Das Feature zeigt am Beispiel von fünf internationalen Künstlern, wie die documenta 12 die Ausstellungsbesucher mit den ästhetischen Extremerfahrungen konfrontieren will. Der Ausstellungsleiter Roger M. Buergel versteht das künstlerische Werk als Laborversuch und Forschungsunternehmen, als fortwährende Grenzüberschreitung. Für den Kunstbetrachter heißt das, eine neue Einstellung zur Kunst zu erproben - eine, die wache Intelligenz, aktive Neugier und ständige Selbstüberprüfung erfordert.
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Erstellt: 06-06-07
Letzte Änderung: 28-06-07